Bist du denn wahnsinnig?

Ja Moin Moin und willkommen zurück.

Man, dieser Beitrag hätte schon lange, wenn nicht sogar sehr lange kommen sollen. Aber was soll ich sagen?! Ich hatte besseres zu tun. “Hat er nicht gesagt"!?” “Darf er das?” Na gut, ganz so stimmt das ja eigentlich auch nicht. Die Zeit war einfach mal wieder schneller als ich. Kaum mal nicht richtig hingeguckt schon sind schon wieder mehr als zwei Monate rum und ich sitze nicht mehr im kalten Skagen auf AIDAdiva, sondern….

Nein, nicht zuhause auf dem gemütlichen Sofa. Hätte ich mir ja eigentlich verdient nach so einem fünf monatelangen Einsatz, oder?! Fünf Monate auf einem vereinsamten alten Kutter, weit draußen auf dem Meer, in dem kalten & dunklen Dänemark. Nur 100 Mann*innen (so schreibt man das doch jetzt oder?! ) an Bord, anstatt der sonst üblichen 3000 Menschen, die den kalten Stahlkoloss erst so richtig mit Leben füllen. Habe ich jetzt eigentlich genug Mitleid bei meinem Leser hervorgebracht?! Fein, dann kann ich ja langsam mit der Sprache rausrücken, wo ich eigentlich bin. Aber ein bisschen muss ich euch noch hinhalten. Jetzt wird erstmal noch ein bisschen von den letzten Eindrücken auf AIDAdiva berichtet.

Der letzte Beitrag war kurz vor meinem 30. Geburtstag - möglicherweise habe ich auch deswegen einfach länger gebraucht, weil ich mich in Selbstmitleid gebadet habe. 30! Dreißig! Alt! Das ist die Hälfte von 60! Das Ende ist nah! Naja gut wollen wir mal wieder ein bisschen Ernsthaftigkeit in diesen Beitrag bekommen. So schlimm ist das ja alles nicht. Ich freue mich auf die 30iger. Meine Kollegen freuten sich auch, dass endlich mal wieder jemand dumm genug war und seinen 30. Geburtstag auf dem Schiff verbringt. so konnten Sie endlich mal wieder eine Tradition hervorkramen. Mir haben sie es als “Treppenputzen” verkauft. Angeblich Tradition. “Da müsse jeder durch". Jaaaa ne is klar. Schaut ich das Dilemma an:

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Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal an meine Kollegen. Hat wirklich super viel Spaß gemacht im Bärenkostüm mit Wikingerhelm und Feen-Flügel den sch*** Reis vom Boden zu kehren. Mit einer Bürste die für alles gemacht war, nur eben nicht fürs fegen. Wirklich nochmal von ganzem Herzen DANKE, für diese 45 Minuten auf dem Boden der Anytimebar. Ich werde diesen Moment so schnell nicht vergessen. Das schöne daran: Ihr auch nicht! Ich hatte einen großen Vorteil: Bei mir hat sich das Bild von einem Riesen in einem Bärenkostüm mit Wikingerhelm und Feen-Flügel nicht eingebrannt. Ihr seid jetzt die mit den Albträumen - nicht ich! Ätschibätsch!

Abends habe ich mich natürlich noch mit reichlich alkoholischen Getränken bei meinen Kollegen für dieses einmalige Ereignis bedankt. Und das ist auch schon die fast perfekte Überleitung zu meinen nächsten Themen. Denn ja, wir können hier noch gemeinsam alkoholische Getränke verzehren. Lecker Lecker sag ich euch und auch irgendwie angenehm, sich jeden Abend in seiner Lieblingsbar, bei seinem Lieblingsbarkeeper sein Feierabendbier genehmigen zu können und sich mit den Kollegen auszutauschen. Und das auch noch ganz ohne Plexiglasscheibe vor der Nase. Das ist (zumindest für mich) einer der ganz großen Vorteile warum ich so lange und vor allem gerne so lange auf der AIDAdiva war.

Corona findet in dem Sinne bei uns nicht statt. Wir alle leisten dafür aber auch unseren Beitrag, indem wir uns zu Beginn unseres Einsatzes zwei Wochen in Quarantäne begeben. Wer da nochmal etwas genauer wissen möchte wie das aussieht, kann das gerne hier nachlesen. Denn hier bedeutet das nämlich 14 Tage du und dein Zimmer und sonst nix. Also Hobby haben, sonst könnte es problematisch werden! Und ich bin sehr froh, dass wir das so machen. Wir sind sicher und können uns dann anschließend “frei” bewegen. Ich mein wir sind immer noch auf dem Schiff isoliert von dem Rest der Welt. Aber der Rest der Welt hat größtenteils seine Schotten dicht gemacht, also von daher sehe ich dort nicht den ganz großen Vorteil, den man nun an Land hätte. Ich bin allgemein froh, dass ich mich mit dem Thema Corona nicht groß auseinander setzen muss (auch wenn ich es viel zu viel tue) und möchte derzeit auch unter den aktuellen Gegebenheiten nicht in Deutschland sein wollen.

Man kann schon sagen, dass ich die Zeit derzeit nicht besser nutzen hätte könnte. Den im Gegensatz zu dem Wunsch der Regierung (Achtung es folgt eine Anspielung auf den von der Bundesregierung veröffentlichten Videos, in dem man zum Held werden kann, wenn man nur faul auf der Couch liegt), gammel ich eben nicht nur faul vor der Glotze und Netflix rum und schieb mir eine Pizza nach der anderen rein und warte darauf das ich irgendwann komplett verdumme, sondern habe etwas getan! Schon von Beginn an habe ich die Zeit, die man in dem Sinne ja durch Corona gewonnen hat, genutzt. Also jene Zeit die man sonst für Ausflüge, Freunde treffen oder Reisen genutzt hätte. Dank Internet konnte ich mich in vielen Gebieten weiterbilden und mich via Zoom mit Freunden und Familie austauschen. Zudem habe ich der Zeit drei große Projekte voran treiben können und teilweise überhaupt erst starten können. Nehmen wir als Beispiel meine kleine Foto-Unternehmung “frame by frame”. Nur durch die viele Zeit, die ich an Bord durch die Situation hatte, konnte ich es zu Dem machen was es jetzt, nach den ersten 6 Monaten, ist. Nämlich ein kleines erfolgreiches Fotografen Netzwerk, dass in dieser Zeit schon knapp 40 Aufträge erfolgreich über die Bühne gebracht hat und alles ohne dass ich überhaupt selbst in Deutschland war beziehungsweise bin. Grüße gehen daher raus an alle Teammitglieder und insbesondere an meinen Kollegen und Bruder von und zu Arno! So jetzt ist aber auch mal wieder gut mit dem “Schaut, was für ein geiler Typ ich bin und wie man solche Zeiten richtig nutzt.” Ihr könnt nun die nächste Folge von eurer Lieblingsserie auf Netflix einschalten. Hihi - kleiner Scherz!

Oder aber ihr bleibt noch ein bisschen und ich erzähle euch wie es nach AIDAdiva weiterging. Kurze Einleitung dazu. Eigentlich hatte ich mich schon auf den Abstieg am 6.12.2020 gefreut und mir dick im Kalender eingetragen, doch dann aber kam eine Anfrage von meiner Landseite, ob ich mir nicht vorstellen kann direkt auf eine anderes Schiff zu wechseln und dann einfach direkt bis Mitte April für AIDA unterwegs zu sein. Puh, das wären ja nahezu 10 Monate. Gerüchten zufolge war ein Europäer noch nie so lange am Stück im Einsatz oder sagen wir es mal so: Es ist absolut ungewöhnlich das Verträge über die 6 Monate rausgehen, denn dann sind die Leute meist fertig mit den Nerven und brauchen eigentlich auch dringend Urlaub. Es geht dann irgendwann nicht mehr um das körperliche sondern um den Kopf. Wenn man 7 Tage die Woche mehr als 10 Stunden arbeitet und immer Action am Start hat, geht das irgendwann auf die Psyche. Also das wäre der Normalfall, mit Gästen und so. Jetzt geht es noch einigermaßen, dafür hat man jetzt die Einsamkeit, die nervt. Was viele oft immer noch vergessen, ist das unser Phillies und Indies immer mind. 8 Monate fahren, oftmals auch bis zu 12 Monate. Das ist der absolute Wahnsinn und dann auch immer noch mit einem Dauergrinsen auf dem Gesicht. Da habe ich wirklich den aller größten Respekt vor. Deswegen dachte ich mir, ich wage einfach mal das Selbstexperiment und fahre keine 8 Monate am Stück, sondern 10,5 Monate. Ich habe also der Landseite gesagt, dass ich nicht nur bis Mitte April, sondern bis Mitte Mai für AIDA unterwegs sein möchte. “Ja bist du denn narrisch?" Diese Antwort, bzw. Frage (in den verschiedensten Dialekten und Sprachen) habe ich dann ziemlich oft gehört, nachdem ich Kollegen von meinem Vorhaben erzählt habe. Aber wie sieht das denn nu aus.

Also der Plan ist/war Folgender: Am 03.12 geht es auf die AIDAvita nach Dubai. Weihnachten/Silvester hier abfeiern und dann Mitte Januar weiter auf die AIDAsol nach Frankreich bis Mitte Mai. AIDAsol wäre ab Mitte Januar quasi mein regulärer Einsatz gewesen und auf der Vita mache ich nun Urlaubsvertretung. Das ist mir auch ganz recht so, denn wer den Blog verfolgt hat, weiß dass ich Anfang des Jahres schon einmal hier auf dem Kutter in Dubai war und es jetzt nicht die allergeilste Zeit hatte. Und ich nicht riskieren wollte dann solange auf einem Schiff zu sein, auf dem ich mich nicht wohl fühle. Ich bin also froh, wenn es Mitte Januar wieder weiter geht. Mit den Wechseln der Schiffe geh die Zeit auch gut rum. Soviel nun zu dem Plan.

Nun ist der 03.12 ja auch schon wieder etwas länger verstrichen und ihr fragt euch sicher, wie das denn so war mit der Reise nach Dubai während der verrückten Pandemie. Ja nu, dann lehnt euch mal zurück. Los geht es. Obwohl einen Moment bleiben wir noch kurz auf der AIDAdiva. Denn der letzte Abend war auch noch einmal ein ganz besonderer. Es kamen nochmal alle Jungs aus der Galley & dem Housekeeping zusammen und natürlich auch die restliche Bande meiner deutschen & europäischen Kollegen waren am Start und wir hatten einen schönen letzten Abend zusammen. Ich bin sehr stolz mit so genialen Leuten gefahren sein zu dürfen und hoffe den ein oder anderen Mal wieder zu sehen! So das musste ich noch loswerden. Zurück zur Reise nach Dubai.

Am 03.12 ging es dann wie auch vorher geplant von Skagen nach Hamburg ins Hotel, um vor dem Flug nach Dubai einen Covid-test machen zu können. Die Fahrt nach Hamburg absolvierten wir in einem Kleinbus und in guten sechs Stunden. Im Hotel dann das erste mal Konfrontation mit Corona. Natürlich Maske. Am Boden überall Aufkleber und am Tresen Plexiglas. Also eig. genauso so wie man es bisher so mitbekommen hat. Dafür dann alle Gäste mit dem gleichen Stift einen Zettel ausfüllen. Gott, wann hört dieses allgemeine Zettelausgefülle endlich mal auf und wir tragen unsere Daten digital ein?! Das frage ich mich schon seit Jahren. Naja Jut, also eingecheckt und Zimmer bezogen. War eig. ganz nett. Ich habe die Zeit in Hamburg natürlich genutzt, um ein paar alt bekannte Gesichter zu sehen und mit Ihnen einen sicheren Spaziergang mit ausreichend Abstand (Hallo ist doch klar!) zu machen. Am nächsten Morgen war dann der besagte Test. BOAH ist das unangenehm, wenn der einem das Ding da in Rachen und Nase donnert. Es ist zwar auch schnell vorbei, aber es ist wirklich super unangenehm und reiht sich bei mir noch vor Spritzen und Zahnarzt ein. Eine neue erste Erfahrung, auf die ich gern verzichtet hatte und es warteten ja noch zwei weitere Tests auf mich. Am Abend habe ich mir noch den traurig - leeren Kiez angesehen und bin nach wie vor geschockt und hoffe das alle meine geliebten Kneipen das irgendwie überstehen. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Taxi Richtung Flughafen. Das Handy zeigte mir schon die erste frohe Botschaft an: Eine Stunde Verspätung. Der Flughafen ähnlich erschreckend leer wie der Kiez gestern. Vorteil war natürlich, dass das mit dem Einchecken ging fix und dort dann auch erstmal etwas Entwarnung: Der Flug habe keine Verspätung die Meldung sei falsch! Naja dann ists ja fein.

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Es ging natürlich alles super schnell. Sicherheitscheck mit null Wartezeit und am Gate auch kaum jemand zu sehen. Ich packte also Laptop aus und arbeite ein bisschen, bis ich irgendwann Unruhe am Schalter bemerkte. Kurz darauf wurde durchgesagt, dass der Flug gestrichen ist. Ich hab mir dann kurz meine Infos geholt: Für mich sollte es wieder zurück zum Start gehen (nur leider ohne 4000 Euro), also Gepäck wieder abholen, wieder raus aus dem Flughafen, wieder zum Check-In und mir einen neuen Flug geben lassen. Gemacht. Getan. “Ja also. Morgen könnten Sie fliegen!”

Naja lange Reder kurzer Sinn. Ich habe das kurz mit AIDA abgeklärt, ging soweit in Ordnung und ich habe mir schön auf Kosten der Airline eine Nacht im benachbarten Radisson Hotel bezahlen lassen. Funfact dort: Essen konnte man sich nur mit den Lieferservice bringen lassen, da zu wenig Gäste im Hotel sind und das Restaurant geschlossen hat. Beim Frühstück bestätigte sich dies dann. Ich war während der gesamten Zeit der einzige Gast. War aber alles in allem ein sehr angenehmer Aufenthalt in dem Hotel. Kann man sich nicht beschweren. Also am Morgen des nächsten Tages erneut zum Flughafen. Koffer abgeben, Security Check Teil II und wieder am Gate warten. Es sollte über Frankfurt nach Dubai gehen. Es waren nun schon einige Personen mehr am Gate und der Flieger schien voll zu werden. Mit leichter Verspätung ging es los. Beim Einsteigen wurde immer wieder auf den Mindestabstand hingewiesen, während man sich im Flieger dann Schulter an Schulter neben seinen Nachbarn gesetzt hat. Mit dem richtigen Humor könnte man drüber sogar lachen. Das versteh wer will.

Lustiger Zufall. Durch meinen gestrichenen Flug, saß ich nun mit einer Kollegin im gleichen Flieger und wir hatten auch von Frankfurt dann den selben Anschlussflug. Ich finde das immer sehr angenehm, wenn man sich das Leid, dass man oft mit Aufstiegen im weit entfernten Ausland hat, teilen kann. Ich möchte da nur kurz na meinen Aufstieg im Februar erinnern. Könnt ihr hier nachlesen! . Der Flug dann von Frankfurt war dann irgendwie nicht so schön. Zwar hatte ich den Platz am Notausgang, Beinfreiheit und so und fast wäre ich auch ohne Nachbar geblieben. Allerdings meinte wohl eine 1.50 m große (kleine) Frau, das sie etwas mehr Beinfreit braucht. Da haben ihnen die netten Flugbegleiter doch glatt den Platz neben dem 130 Kilo Mann angeboten. Wie nett! Danke Merkel! Naja also war dann irgendwie Schluss mit der Gemütlichkeit. Zu Beginn gabs dann noch sogar was zu Essen, aber wie sich dann rausstellte war es das dann mit dem “Service” Lufthansa und irgendwie hatte ich mir bei einem 7 Stunden Flug doch mehr erwartet und bereits ja auch mit anderen Airlines erlebt. So viel mit Premium hat Lufthansa dann doch nicht zu tun. Aber ich hatte da vielleicht auch einfach ein falsches Bild. Bin nicht so oft bisher mit dem Kranich unterwegs gewesen. Erschwerend für mein Eindruck kam nämlich hinzu, dass die Toiletten sich dazu entschlossen haben über zu laufen. Und wo war doch gleich nochmal der Platz am Notausgang? Genau - direkt bei den Toiletten. Geil! Und wir reden hier nicht von eben mal ein bisschen übergelaufen. Nein Nein. Man könnte meinen, dass der Vogel bald absaufen würde, der Teppichboden im Umkreis von mind. 10 Metern hat sich so dermaßen mit Wasser voll gesogen, dass das Wasser bei jedem Schritt in alle Richtungen sprizte. Jede Decke wurde organisiert und verteilt und als Lappen verwendet. Eine Kollegin diskutierte sogar noch mit dem Kollegen ob man eine Durchsage machen sollte um Gäste zu bitten die Decken noch rauszurücken, weil sie es nicht unter Kontrolle bekommen hatten. Es floss und floss. Happy Seaday würden wir bei uns an Bord sagen. Naja jedenfalls war es dann auch vorbei mit Beinfreiheit, weil sie dann bei uns die ganzen vollgesaugten Decken und ihre Wagen parkten in denen sie eimerweise das Wasser eingegossen haben. Ne richtig schöne Angelegenheit sage ich euch. Aber auch der Flug ging zu Ende. Ankunft in Dubai: 2 Uhr morgens.

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In Dubai war dann wieder weniger von Corona zu spüren. Der Flughafen war bums voll. Abstände Fehlanzeige - aber Masken. Gut eine Stunde stand ich in der Schlange zur Passkontrolle. Vorab musste man noch 5 Zettel ausfüllen uns ich ein App runterladen und haste nicht gesehen. Jao was soll ich sagen.. am Ende hat keiner danach gefragt. Ich habe die Zettel dann am Schiff entsorgt. Dann hat aber alles geklappt. Gepäck, Agent und Kollegin waren noch da und es ging ab ins Hotel. Das Hotel war nicht fernab vom Hafen und man konnte sogar schon die AIDAprima sehen. Zum Hotel gibt es nicht viel zu sagen, außer das es echt alt war, aber wohl mal zu den Luxus Hotels gehört haben muss.

Mein Zimmer konnte gar mit Zwei Bädern und zwei Zimmern beeindrucken. Da war sogar so ne Badewanne mit Düsen drinne. Halleluja. Naja dafür hat es irgendwie komisch gerochen und alles sah wie schon erwähnt sehr alt aus. Aber warum eig. überhaupt nochmal Hotel? Na wir mussten natürlich nochmal getestet werden. Das fand am nächsten morgen statt und beanspruchte zum Glück nur ein Nasenloch und war somit fix erledigt. Nach einer weiteren Nacht im Hotel ging es dann endlich auf die kleine Vita, die mehr oder weniger noch unverändert dort lag, wo ich sie verlassen hatte. Ja dann ging es recht schnell auf unsere Kabinen und hier hause ich nun seit fast 7 Tagen. Morgen steht erneut ein Covid-test bevor und wenn der dann negativ ist, darf ich zumindest schon mal arbeiten. Gegessen wird aber noch auf Kabine! Eine weitere Woche also noch ehe es wieder “Freiheit” heißt.

Damit wären wir dann auch schon mehr oder weniger am Ende angekommen. Ich bin gespannt, was mich in den weiteren Wochen hier an Bord und generell in den weiteren Monaten bei AIDA noch so erwartet. Hoffen wir das es bald schon wieder weiter geht und wir mit weiteren Schiffen in neue Abenteuer stechen können.

Wie ich mich kenne wird das nix mehr mit einem weiteren Eintrag vor Weihnachten und Neujahr, weshalb ich euch an dieser Stelle schon mal eine besinnliche Zeit im kreise der Familie wünsche und einen guten Rutsch ins Jahr 2021 - ich mein 2020 kann ja nun wirklich keiner mehr sehen. Kommt gut rüber und bis bald meine lieben Matrosen & Landratten.

PS: Wer mich etwas unterstützen möchte, der kann dies tun, indem er diese Umfrage hier ausfüllt und bei Fotos & Videos oder sogar Live Stream Unterstützung an mich denkt! Vielen Dank!

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