Erstmal überlegen, was ich denn das letzte mal schon erzählt habe... Ah genau! Fangen wir mit meinem Highlight an, von dem ich berichtet hatte! Auf Lanzarote hab ich doch tatsächlich meinen Studikollegen Felix aus Coburg getroffen. Der hatte die letzte Woche dort verbracht und an seinem vorletzten Tag vorort, hab ich mit meinem Kutter angelegt. Was für ein Timing! Felix hatte sich mit seinem Kumpel ein Auto gemietet und so hieß es auch das erste Mal für mich mehr sehen als nur den Hafen und die Stadt! Es war großartig! Kurz noch zu den Jungs in Apartment und Käffchen auf der Terrasse genossen, dann ab an den Sandstrand. Keine Touris und Platz ohne Ende. Eine kleine Baderunde habe ich mir auch nicht nehmen lassen! Nach ein paar Strandbierchen, sind wir dann noch zu einen der Aussichtspunkte der Insel gefahren. Unbeschreiblich - diese Landschaft und die dortige Aussicht!Gute 5 Stunden habe ich draußen verbracht - Rekord bis dato! Ich werde jetzt die Tage auch mal als Hilfsscout anheuern, um ein paar Ausflüge umsonst mitmachen zu können. Zudem ist es einfach schön, aus dem Hafen raus zu kommen. Da die Häfen auf den Kanaren doch recht klein und die Städte ähnlich sind. Das beeindruckende ist die Landschaft, aber dafür muss man dann wieder teuer ein Taxi bezahlen oder ähnlich. Deshalb mal sehen, ob mein Plan aufgeht. Genug von der Freizeit - zurück zum Job und dem Leben an Board. An unserem letzten Seetag hatte mich nämlich meine Chefin plötzlich mit großen Augen angesehen (so Hundeblick mäßig) und gefragt: "Kannst du den Cocktail-Workshop machen, die Gäste sind schon da!?" Ich hatte bis dato einmal bei meinem Kollegen für ein paar Minuten zugesehen und wusste im groben worum es geht, aber mal richtig mitgemacht oder gar selbst gemacht selbstverständlich noch nie! Aber ich hab mir die Chance nicht nehmen lassen und den Auftrag angenommen. Angekommen in der Anytime dann erstmal Erleichterung. Nur drei der angekündigten acht Personen waren erschienen. Das machte die Sache natürlich leichter für mich! An sich ist es eh eher eine gemütliche Angelegenheit für den Barkeeper selbst. Nach kurzer Einführung kommen die Gäste hinter die Theke und mixen ihre Getränke selbst. Ich habe hier und da mal Hilfestellung geleistet und ein paar Kurze vorbereitet. Nach ca. zwei Stunden, ist dann alles vorbei! Gäste waren begeistert und ich konnte entspannt in meine Pause gehen. Gestern hatte ich dann erneut Barkeeperduell! Allerdings nur gegen einen anderen Keeper. Leider wurden die Cocktails vorher festgelegt und nicht durch uns selbst kreiert. Dabei hatte ich mir einen meiner Top-Drinks rausgesucht. Naja - nächstes Mal. Es war dieses Mal auch gut was los! Ca. 100 Cocktail schob in der halben Stunde über die Theke. Mein Finger ist immer noch blau von dem scheiß Blue Curacao! Auf dieser Tour wurden dieses Mal auch die ersten Gäste-Freundschaften geschlossen. Allen voran Katha und Vanessa, die sich in einen unserer Sänger verguckt haben, der aber leider (für Katha und Vanessa) schwul ist, bereiten mir jede Menge lustiger Unterhaltungen jeden Abend. Wo ist John? Können wir in den Gästebereich? Ist er wirklich schwul? Ganz sicher? Traumgespräche! Aber unterhaltsam. Auch Helena und Merle sind jeden Abend in der Aidabar zu Gast. An dieser Stelle schon mal eine gute Heimreise für euch alle morgen und bis bald! Das soll es dann auch für heute gewesen seien. Ich melde mich dann wohl aus Funchal wieder! Dort mit Overnight und auch wieder mit neuen Gästen! Zudem werde ich auf Wunsch auch noch die Tage mal etwas zum Beginn dieser Geschichte erzählen. Wie kommt man überhaupt auf so ein Scheiß und was muss man dafür tuen, etc, etc. Also dann Ahoi!