Die Hälfte ist quasi erreicht! Nur noch wenige Tage trennen mich vom Bergfest. Immer noch bin ich Weinexperte Lars – und was soll ich sagen: Es geht mir auf’n Sack. Aus den Versprechungen meines Büros, mich dort schon bald wieder in die nächste Bar zu rotieren, ist nichts geworden. „Vorerst ist nicht absehbar, wann du die Vinothek verlassen kannst.“ Danke für nichts! Dabei ist es weniger die Vinothek, als das morgentliche Ritual. 7 Uhr Wecker – hochkämpfen – Beachbar eröffnen – 5 Std Knöpfe der Kaffeemaschine drücken – 12 Uhr endlich Pause! Zudem sind die Workshops abends geistig anstrengend. Man möchte es ja gut machen! Tue ich auch – kostet aber Energie! Gute Workshops brauchen zudem Zeit. Zurzeit komme ich selten vor 0.30 Uhr aus meiner Vinothek raus. Bleiben nach dem Feierabendbier – welches ich mir sicher nicht nehmen lasse – nicht mehr viel von meiner Nacht. Sollte sich dieser Zustand nicht bald ändern, bzw. meine Vorgesetzten sich nicht merklich und aktiv um eine Veränderung dieser Situation kümmern (denn man hat ja Verständnis, wenn es hier und da nicht möglich ist, aber es ist ihnen einfach scheiß egal – und das nervt), werde ich mich aktiv nach einem Job umsehen und meinen ersten Vertrag nicht bis zum Ende fahren! Mir ist meine Zeit gerade dafür viel zu kostbar! Das große Ziel mit meiner AIDA Idee war eben auch Erfahrungen zu sammeln im Bereich der Organisation. Hier trete ich seit gewisser Zeit auf der Stelle, bzw. eher drehen meine Reifen durch, denn das Engagementpedal ist nach wie vor auf Anschlag, aber ich komm nicht aus dem Schlammloch raus. Hier und da fällt es mir auch schon schwer meine gute Laune zu behalten und das mag schon was heißen! In meinem kleinen Notizbuch steht: „Vinothek macht Spaß!“ Das lese ich mir ca. 100-mal am Tag durch – das hilft etwas. Auch das alles hier etwas niederzuschreiben hat ein bisschen was von Boxsack verdreschen. Es geht mir schon wesentlich besser, als zu Beginn dieses Beitrages. Heute Abend großes Champagner Tasting, Whisky Tasting morgen und dann Tschussikovski Silvesterreise. Ab dann geht es hoffentlich etwas entspannter in Sachen Workshops zu. Aber auch oder vill. sogar besonders auf dieser Reise, sind wieder einige klasse Leute an Bord, von denen ich das nächste Mal berichten werde! Bis dahin hoffe ich, dass alle gut ins neue Jahr gekommen sind und noch ein paar ruhige Tage genießen konnten, ehe es wieder in den Alltag zurückgeht. Auf ein großartiges Jahr 2018! Ahoi!