Der letzte persönliche Blogeintrag!

Hallo zusammen,für die ganz wenigen unter euch, die diesem Blog noch in irgendeiner weise folgen und auch ein bisschen für mich... in ein paar Jahren, wenn ich alt und grau bin und nochmal wissen möchte, was ich damals für einen Blödsinn gemacht habe. Der vorerst letzte persönliche Blogeintrag. Nicht der letzte Eintrag, nein nein. Es wird sich hier um Getränke & Bar drehen. Was macht eigentlich so einen richtig guten Drink aus und solche Stories.Aber dann doch nochmal ein letztes Update, zudem was ich eigentlich jetzt mache und machen werde. Seit dem letzten Eintrag hat sich zumindest in Sachen Fakten nicht mehr viel getan. Vor ziemlich genau zwei Wochen habe ich meinen neuen Job angefangen und schimpfe mich jetzt ganz offiziell "Consulting Manager" - also klassischer Unternehmensberater. Ja die mit dem Anzug und ja den Job den ja eigentlich jeder machen kann. Bisher ist noch nicht viel passiert. Ein paar Exceltabellen hier, ein paar Powerpointpresentationen hier. Auf das erste eigene Projekt warte ich noch. Aber arbeiten werde ich noch genug sagen sie. Ich bin gespannt. Aber hätte nix dagegen.Ansonsten hatte ich das große Vergnügen ein paar wundervolle Orte zu sehen. Nach Hamburg Mitte August, ging es Ende August nach Kroatien in den Entspannungsurlaub mit Onkel und Familie. Nach einem Boxenstopp zuhause ging es dann schon direkt weiter nach New York City. Was eine Stadt, was für ein Land. Absolut faszinierend. Nicht alles aus Gold was glänzt, aber absolut beeindruckend und fantastische Menschen. Dort kann man live erleben was Service bedeutet und wie man ihn lebt. Hatte so viele Gespräche mit Barkeepern und Kellnern wie in meinem letzten Jahr in hier in Deutschland nicht. Ein Highlight war außerdem die Brooklynbridge zum Sonnenaufgang - wenn die Stadt die niemals schläft eben doch noch etwas müde ist und gerade die Augen aufmacht. Unfassbar schön. Kann jedem nur raten, dass mal erlebt zu haben. Auch eines der AIDA Schiffe legte in NYC an und ich hab mir die Gelegenheit nicht nehmen lassen, mal vorbei zu schauen. Ich traf einige alte Freunde und hab doch glatt wieder Lust bekommen, doch wieder an Bord zu arbeiten. Aber das ist erstmal auf Eis gelegt, aber sich noch nicht vorbei die Geschichte. Zürich durfte ich dann auch noch erleben (man ist die Schweiz teuer!), ehe es dann wieder zurück nach Nürnberg ging. Dann noch etwas Freizeitstress und ein Cateringjob, dann sind wir schon fast heute angekommen. Ich wohne derzeit in Hipolstein bei Mutti bis sich herausstellt ob Ingolstadt meine neue Heimat wird, oder ob ich doch nochmal weiterziehe. Sollte es tatsächlich weiter oder nochmal aufs Schiff gehen, lasse ich den persönlichen Blog vielleicht doch nochmal aufleben, aber an dem Leben eines Unternehmensberater ist nicht allzu viel Spannendes dran, was sich hier dann in Worte fassen lassen könnte denke ich, daher belassen wir es bei diesem Beitrag.Ziemlich genau ein Jahr lang hab ich den Blog mehr oder weniger aktiv betrieben und konnte mich über immerhin knapp 8000 Aufrufe von über 2500 Besuchern freuen. Danke dafür! Es war mir wie immer eine Ehre und ich hoffe der ein oder andere schaut doch mal rein, was ich den über die Gastronomie so zu erzählen habe!Euer Lars

Verspätung - zu viel Unterwegs!

Wieder nach Coburg, nach Nürnberg, nach Coburg, nach Ingolstadt, nach Halle und wieder zurück. Das treue Auto meiner Mutter, musste nun schon mehr als 8 000 Kilometer seit Mitte Mai herunterreißen. Als Benziner auch nicht ganz günstig für mich, aber hilft ja nichts. Aber ich erzähle hier von den vielen Kilometern auf der Autobahn, dabei sind viel spannendere Dinge passiert!Ich bleibe an Land!Jetzt doch! Mein Freund und baldiger Kollege Philipp hat mich zu einem Bewerbungsgespräch in dem Unternehmen, in dem er arbeitet, mehr oder weniger gedrängt. Aber nach dem Gespräch und ein paar Nächten, in denen ich drüber nachgedacht habe ist es die einzig logische Option, die ich ziehen muss! Es ist der Job der meinem Studium entspricht. Ich bin nah an Familie und Freunde, das Gehalt kommt nach Abzug meiner Kosten auch ähnlich zu meinem Seefahrerlohn. Klar, ich hatte mich auf die neue Herausforderung als Redakteur sehr gefreut und auf weitere Reisen rund um die Welt entgegengefiebert, aber für mich muss ich jetzt die Chance ergreifen. Auf das Schiff kann ich immer noch zurück, wenn ich möchte. Aber zu sehen ob mein Studium vielleicht doch das richtige war, kann ich nur jetzt sehen, sonst ist es bald etwas spät mit dem Berufseinstieg! Aber der Bargedanke steht nach wie vor! Und in zwei Jahren wird es soweit sein! Zudem fangen wir jetzt schon an, die Cocktail Catering Geschichte weiter auszubauen. Ich werde in das Unternehmen meines Chefs in Coburg mit einsteigen. Pure Eventivals versorgt dann alle trockene Kehlen mit den besten Getränken ;)So genug neue Informationen. Am kommenden Montag werde ich meinen Vertrag unterschreiben und ein Burgerking Restaurant in Görtlitz eröffnen. Das wird viel Arbeit, aber sich auch eine spannende Erfahrung ;)Bis dahin - euer Lars

Schon wieder Montag!

Und ja - Es ist ein Ausruf der Freude! Endlich wieder Montag! Endlich wieder eine Woche in Halle vorbei! Ich mein - so schlimm ist es hier nicht, allerdings freue ich mich riesig auf August! Ich werde viele Freunde wieder treffen, die wie ich lang nicht in Deutschland waren. Es geht nach Hamburg und wer weiß noch wo hin. Außerdem rückt damit auch NYC immer näher!Was gibt es sonst neues?Nicht allzu viel. Hatte mir bei Philipp in Ingolstadt das Ausscheiden der DFB Elf angesehen und sowas wie ein Mini Gespräch, bezüglich eines neuen Jobs in der Autostadt gehabt. Ein richtiges Bewerbungsgespräch folgt kommenden Freitag. Gerade ist es noch schwierig für mich zu entscheiden, was ich eigentlich will. Also ich weiß was ich will: Meine eigene Bar. Und dieser Plan steht auch nach wie vor fest. Aber will ich jetzt nochmal auf Schiff oder in dem Job einsteigen wo für ich eigentlich studiert hatte?! Beide Herausforderungen interessieren mich sehr. Am besten wir warten nächsten Freitag mal ab und sehen dann weiter. Sich ständig für einen Job entscheiden zu müssen ist etwas anstrengend und nicht immer ganz leicht, allerdings ist es gut zu wissen, dass man immer gewissen Optionen hat, die man ziehen kann. Und genaue diese vielen Optionen möchte ich mir nicht nehmen, weshalb ich mir alles genau überlegen sollte. Aber darüber zerbreche ich mir jetzt noch nicht allzu sehr den Kopf - das kommt dann bei einem erfolgreichen Freitag. Und ihr werdet es kommenden Montag erfahren. Dann heißt es wieder: Endlich Montag!DSC06486.jpg

Wie versprochen!

Es ist Montag und ein neuer Blog steht an! Es gibt allerdings nicht so viel neues! Allerdings habe ich meine erste Anfrage bekommen, eine Hochzeit zu fotografieren, worauf ich mich sehr freue! Ich traue mich noch nicht ganz allein und werde eine begabte Freundin mitnehmen und am 16.03.2019 eine Hochzeit in Frankfurt fotografieren. Kontaktiert wurde ich über Instagram. Darf gerne so weiter gehen. :)Im Burgerking läuft es weiterhin eher durchwachsen. Meine Kollegen sind etwas beratungsresistent, aber was will man machen. Es sind noch 6 Wochen, von denen ich immer mal wieder drei Tage fern bleibe und dann ist das sicher schneller vorbei als ich schauen kann und dann geht es direkt los nach Hamburg!Aber Halle kann sich sogar hier und da mal sehen lassen:DSC08727.jpgMit diesem Bild entlasse ich euch in eine neue Woche! Wer will, kann ich meine ersten Bargedanken mal ansehen und gerne seine Gedanken dazu hierlassen!Der erste Gedanke: Die Drinks, Teil 1

Neue Regeln, neue Ziele!

Schon wieder ein Monat nichts Neues.... das muss aufhören. Ein Plan muss her!Aber zunächst erstmal ein Update, bzgl. "Was mache ich eigentlich gerade?!". Ganz aktuell wohne ich in Halle an der Saale - Im tiefen Osten also! Dort bin ich Manager in dem Burgerking an der Leipziger Chausee. Als neues Zuhause dient eine kleine Pansion nur wenige Kilometer entfernt. Ohne Internet. Zumindest in den ersten Wochen. Ich entdeckte ganz neue Seiten an mir. Ich begann zu lesen und das nicht zu knapp. Ein knapp 400 Seiten Buch, verschlang ich in nur wenigen Tagen. Zudem ernähre ich mich weitesgehend möglich gesund und treibe so etwas wie Sport. Ich bin nach zwei Wochen sehr zufrieden mit dem Ergebniss und werde weiter dran bleiben. Das Abenteuer Halle wird am 10.08 enden und dann beginnt eine Zeit auf die ich mich sehr freue. Ich werde wieder ein paar Tage in Hamburg verbringen, ehe es Anfang September nach New York City geht. Ich habe doch tatsächlich einen Flug für 220 Euro in diese Weltstadt gefunden. Das hab ich mir nicht nehmen lassen. Allein geht es für eine Woche in die USA, ehe es dann am 22.09 auf die AIDAMar geht. Warum ich das nach dem fürchterlichen ersten Vertrag trotzdem tue? Ich werde nicht als Barkeeper, sondern als Redakteur für Bordmedien aufsteigen. Ich erhoffe mir damit, nun endlich REISEN und ARBEITEN verbinden zu können. Bisher war es eher nur arbeiten.... Der Bürojob lässt es mir zu, mir meine Zeit selbst eineteilen zu können und wenn ich effektiv arbeite, wartet eine Menge Freitzeit auf mich. Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Am 2. März 2019 werde ich dann wieder zurück an Land sein.Auch in Sachen "eigene Bar" gibt es Neuigkeiten. Mein guter Kumpel Chris (alias Edelweiß), wird sich in seiner Bachelorarbeit dem Raumkonzept widmen. Ich freue mich sehr, dass ausgerechnet ein guter Freund jetzt an der Sache arbeitet. Er wird das großartig machen. Dann steht das Konzept, das Raumkonzept, der Businessplan. Es fehlt dann eigentlich nur noch die passende Immobilie. Ab 2019 werden wir langsam die Augen nach ihr aufhalten. 2020 spätestens intensiv suchen, sodass spätestens Ende 2020, also mit meinem 30. Geburtstag die Bar eröffnet. Ich freue mich schon jetzt darauf.Nun zur Überschrift. Neue Regeln! Ab diesem Beitrag wird es jeden Montag einen neuen Beitrag geben, der sich um mehr oder weniger Spannendes aus meinem Leben dreht. Zudem wird es jeden Freitag, einen Beitrag geben, der sich mit den Gedanken zur Bar beschäftigt. Ich bin selbst noch gespannt, wie das ganze aussieht, aber ihr sollt endlich die ersten Eindrücke und Gedanken erhalten, was schon in wenigen Jahren erlebar werden soll.Die Erinnerungen sind gestellt und die kommenden Beiträge freuen sich darauf, von euch gelesen zu werden!Ahoi und bis Freitag!

Und nun?

Nach fast genau vier Wochen voller Freizeitstress und ein paar gemütlichen Schichten in der Bar, geht es nun ab nächsten Dienstag wieder voll zur Sache. Ich ziehe für drei Monate nach Halle und werde dort in einem Burgerking die Schichtführerrolle übernehmen. Warum mache ich das? Die Rechnung ist leicht. Das Geld fließt mir nur so durch die Hände, denn Freizeit ist teuer! Zu teuer für mich! Zeit mich selbst zu schützen, mit einem Vollzeitjob und am besten noch an den freien Tagen in der Bar sein! Nach diesen drei Monaten sind es erneut 4 Wochen bevor es wieder auf den Dampfer geht. Voraussichtlich! Alles kann sich jederzeit ändern. Ich bewerbe mich aktuell auch ganz klassisch als Ingenieur und wer weiß, wenn sich hier was Spannendes ergibt... Aber ich freue mich auf die Zeit in Halle. Wieder ein kleines neues Abenteuer. Ich habe zudem viele Freunde in Leipzig und das ist ja dann nur noch eine halbe Stunde entfernt! Eine schöne Stadt! Hamburg ist dann auch wieder ein Stück näher. Aber okay - es ist halt der Osten. Ich bin gespannt.Der Blog wird sich hoffentlich auch bald nicht einfach nur mehr um mein Leben drehen, sondern um die ersten Bar Gedanken und um leckere Drinks. Ich melde mich hoffentlich schon sehr bald hier wieder über diesen Kanal!

Ein kurzer Rückblick

Leicht einen sitzen und keine Termine. Auch für mich eines der besten Beschreibungen für Glück. Also leicht einen sitzen hab ich - allerdings die Termine nehmen noch kein Ende. Arbeitsamt hier, Arbeitsamt da, TÜV, kein TÜV, Werkstatt, Wohnung leer räumen, München, Nürnberg und Coburg im täglichen Wechsel. Also knapp ne Woche dauerts wohl noch bis ich wirklich etwas rasten kann. Aber wie war es jetzt auf dem dicken schmutzigen Dampfer. Es lässt sich mehr oder weniger mit DURCHWACHSEN beschreiben denke ich. Selten hatte ich so viele Höhen und Tiefen in einer so kurzen Zeit. Nach ersten Horrortagen, konnte ich mich jedoch schnell einleben und hatte großen Spaß in der AIDAbar. Die Kollegen respektierten mich und wir hatten ein gutes Team. Dann kam die Versetzung in Vinothek, womit das ganze Dilemma dann begonnen hatte. Die ersten Wochen waren noch spannend, zwar auch anstrengend, aber ich konnte zeigen was ich kann. Nach der ersten Phase allerdings und ohne ein Ende dieser Zeit in Sicht, ging es mir zunehmend schlechter und die Motivation ließ stark nach! Oder weniger die Motivation als meine Laune. Es kostete jeden Tag mehr Energie die Schicht zu bestreiten. Nach einem gefühlten Kampf raus aus der Vinothek, rein in die Poolbar begann ein sehr schöne, wenn auch sehr kurze Zeit an Bord der AIDAblu. Ich konnte mir sehr schnell den Respekt einer hoch gefürchteten Head Barkeeperin verschaffen. Nachdem Sie mir beim ersten Vorstellen noch nicht mal meine Hand geben wollte, sollte ich sie schon nach wenigen Tagen "Ate" nennen, was soviel wie Schwester bedeutet. Wir arbeiteten Hand in Hand in der Bar. Ich versuchte alles was ich bisher wusste an die anderen Jungs weiter zu geben. Zudem startete ich endlich mein Crosstraining und hatte dadurch zwar sehr lange Tage aber ich war gefordert und hatte einen guten Ausgleich zu meinem Barleben. Es ist interessant, dass die Zeit in der Poolbar von meinen Vorgesetzten genau andersrum eingeschätzt wurde. Das hatte ich ein paar Tage vor meinem Abstieg erfahren. Während meiner Zeit dort, hatte niemand mit mir darüber gesprochen. Aber darauf kommen wir später zurück. Nach der Poolbar ging es für ein paar Tage in die Blubar und von dort in die Cafe Mare Bar - mein Bonbon zum Abschluss. Geplant waren genau zwei Reisen, also ca. 3 Wochen dort. Dann sollte die Kollegin wieder übernehmen. Aber es kam wie oft auf dem Schiff kommt. Der Plan ging nicht auf. Ich sollte in der Cafe Bar bleiben. Ich übte also über vier Monate die sogenannte Headbarkeeper Position aus - bekam aber meine Beförderung nicht. Aktuell plane ich im September wieder aufzusteigen. Ich glaube nicht, dass das alles war. Ich hatte einfach Pech. Und das nächste mal hab ich Glück. Und wenn nicht, dann ist die Option AIDA eben leider früher zu Ende als gedacht, aber dann ziehe ich eben eine andere. Aber weg von meinem Arbeitsleben an Bord. Darüber gibt es nämlich wirklich nichts aussergewöhnliches zu sagen. Das Schiffsleben außerhalb der Arbeitszeiten ist aber schon etwas besonderes. Alles ist iwie eine große Familie. Alle helfen sich gegenseitig. Wir sitzen ja schließlich alle im gleichen Boot. Das Essen ist gut und das Bier günstig. Was will man eigentlich mehr? Mal ein freier Abend wäre schön gewesen, aber das ist im Bardepartment nicht vorgesehen. Vor 0 Uhr ist da niemals Feierabend. Das zerrt - die anderen können gemeinsam Essen gehen oder sich von dem Abendprogramm an Bord verzaubern lassen. Es entspricht etwas mehr dem Traumjob,  von dem viele denken das ihn alle am Schiff haben. In der Bar ticken die Uhren allerdings etwas anders. Aber das Arbeiten als Barkeeper hat auch Vorteile. Es gibt in den meisten Bars drei Schichten, was bei regelmäßiger Rotation recht angenehm ist. Zu lange in der gleichen Schicht nervt allerdings ziemlich schnell. Stichwort 10 Wochen Vinothek.Aber dann verdient man doch sicher ein Haufen Kohle.... Ja und nein. Für die vielen Stunden, keinen freien Tag keinen freien Abend verdient man einen Witz. Aber bedenkt man, dass Unterkunft und Verpflegung schon dabei ist, ist es wiederum gar nicht so schlecht. Man kann gut was beiseite legen - wenn man will - mehr zumindest als an Land. Ist es das wert? Das ist so ein bisschen dir Frage. Das muss ich noch rausfinden. Aber es gibt einen Vorteil an Bord, den ich tatsächlich nicht mehr missen will: Keine Sorgen. Also im Sinne von keine Rechnungen die im Briefkasten liegen, kein Auto das kaputt geht und repariert werden will. Kein Haushalt der gemacht werden muss. Man muss sich um nichts kümmern, außer seine Arbeit an Bord. Daran könnte ich mich tatsächlich gewöhnen. Denn kaum an Land angekommen, ging es schon los. Bis nächste Woche stecke ich noch voll im Papierkrieg. Was mache ich jetzt eigentlich mit dem Blog? Der soll weiter gehen. Vielleicht demnächst mit ein paar leckeren Cocktailrezepten und immer mal wieder paar Geschichten, wie es bei mir und der Bar weiter geht. Vielleicht schaff ich es ja sogar mal mehr als alle drei Wochen zu schreiben. Sobald ich meinen eigenen Schreibtisch wieder habe, klappt das mit Sicherheit!Bis dahin sehen wir uns vielleicht am Tresen! Ahoi!

Land in Sicht!

Aber sowas von! 5 Schichten a 12 Stunden noch, dann ist es endgültig vorbei! Kann es wirklich kaum erwarten. Der oft angekündigte Motivationsschub bleibt bei mir aus. Wäre nicht in 5 Tagen Schluss, wäre ich selber bald nach Hause. Einen großen Rückblick will ich nochmal nach ein paar Tagen an Land weiter schreiben, aber vielleicht nur ein paar Sätze. Es war eine große Erfahrung, aber auch lange nicht der Traumjob, von dem viele denken, dass ich ihn ausführe. Solch einen Vertrag werde ich nicht nochmal machen - das steht schon mal fest. Aber es wird mit Sicherheit noch einer werden - das steht auch fast fest. Ich hoffe einfach, dass es auch anders geht und auch durch meine neue Position alles etwas anders wird. Ich wurde auch zu einem Führungsseminar von Aida eingeladen, welches nur für weit aus höher Positionierte bestimmt ist. Ich freu mich schon und bin zudem dankbar das meine Leistungen und Bemühungen doch in einer gewissen Weise anerkannt worden sind.Aber dazu wann anders mehr - nun nur ein paar Bilder von der Reise mit Sandra und Stefan! Danke, dass Ihr hier wart! Bis bald schon! Ahoi!

Noch 3.....

Wochen und ein paar Tage.... ich bin immer noch in der Cafe Mare Bar und werde dort wohl auch bis zum Ende meines Vertrages verweilen. Die Bar ist genauso wenig meins wie es die Vinothek war... keine Tresengäste und viel Kaffee aus der Maschine. Zwar das eigene Outlet.. aber das könnte auch ein 12-jähriger hinkriegen. Ich fange meist gegen 12 Uhr an - weßhalb ich zu oft noch nach der Arbeit in der Crew bar versacke... weder gut für meine Leber noch für mein Bordkonto. Man gönnt sich ja sonst nix. In drei Tagen ist die Reise und damit die letzte Kanaren Tour vorbei. War schön - reicht jetzt aber! Nach weiteren 2.5 Reisen sitze ich schon im Flieger Richtung Nürnberg! Endlich. Nach über 180 Tagen mal wieder einen freien Abend! Ich freu mich drauf! Es gibt sonst nicht viel zu berichten, außer das nächste Reise Sandra und Stefan zu mir kommen und ich mich freue mit den zwei das ein oder andere zu erleben. Davon werde ich bestimmt berichten. Bis dahin. Ahoi

Schon wieder zwei Wochen vorbei.

Heute mal vom Handy aus - sonst wird das nichts mehr mit einem neuen Beitrag. Langsam ist man echt froh - besser: bin ich froh, wenn es rum ist. Die letzten Reisen waren sehr sehr langweilig und ich war kaum draußen. Wenn ich mich recht entsinne dann war es einmal in Funchal (der Ausflug ist aber im Nebel versunken) in den letzten drei Wochen. Aber ich tausche bald die Schicht, sodass ich wieder am Nachmittag eine lange Pause habe und raus kann. Wird Zeit. Die Zeit an Bord rennt aber trotzdem.... in drei Wochen kommen schon Sandra und Stefan zu mir an Bord (gute Freude aus Nürnberg)!! Freu mich riesig... wird bestimmt ne schöne Tour und wir werden bisschen was zusammen unternehmen. Danach sind es auch nur noch 1.5 Reisen, ehe es nach Hause geht. Oder auch in drei Beiträgen, wenn man meinen aktuellen Schnitt nimmt... zuhause freu ich mich auf Familie und Freunde - auf ein großes Bett und meine Lieblingsbars. Schon 140 Tage arbeite ich nun am Stück. Tag ein und Tag aus. Kein Wochenende. Kein Sonntag. Kein freier Tag. Nicht einmal ein freier Abend. Das zerrt schon auch iwann mal an einem. Aber nun es nur noch etwas mehr als 40 Tage. Die werden auch schnell vergehen. In wenigen Tagen findet zudem ein großer Crew Wechsel statt. Es werden ein paar tolle Leute gehen. Bin schon gespannt wer so nach kommt. Bis dahin verweile ich noch etwas in der Cafe Mare Bar und hoffe schon bald wieder spannendere Geschichten erzählen zu können. Ahoi!

Seit neun Tagen nicht an Land

Ja nun seit nun nach langem Nerven und Würgen jetzt dann doch endlich mein Crosstraining als Redakteur angefangen habe gibt es darüber nicht viel zu berichten, außer das ich grundsätzlich froh bin, einfach mal etwas anderes zu machen. Was mache ich eigentlich genau? Ich bin vor allem verantwortlich für die AIDA Heute, eine kleine Zeitschrift mit den wichtigsten Infos für den Tag an Bord, die jeden Tag 1500 x gedruckt werden muss. Texte einfügen und austauschen, erweitern und kürzen. Öffnungszeiten ändern und anpassen, und den Tagesablauf detailliert eintragen. Philipp lacht wahrscheinlich, wenn er das hier liest. Der Eggers und Texte schreiben – na das kann ja was werden… Aber ich hab ja vom Besten gelernt die letzten Jahre – das klappt nämlich ganz gut! Und so viel ist da auch wieder nicht dabei. Ja – der Nachteil an dem Training ist jedoch meine aktuellen Arbeitszeiten von 9 bis 12 von 14 bis 20 und von 21 bis 00 30 Uhr. Ich arbeite also quasi den ganzen Tag. Deshalb auch die Überschrift….. Mit Landgang ist da nicht viel. Aber das ändert sich schon bald wieder. Ab der nächsten Reise, bin ich nur noch vereinzelt für das Training beim Redakteur und werde zudem wieder die Bar wechseln. Ich bekomme erneut eine eigene Bar – die Cafe Mare Bar– dieses Mal allerdings mit zwei Mitarbeitern. Es ist wieder ein weiterer Schritt Richtung neuer Position. Dann habe ich tatsächlich auch fast alle Bars an Bord in nur einem Vertrag kennengelernt. Mal sehen vielleicht geht es zum Ende meines Vertrages noch in die Anytme Bar, dann hab ich alles durch. Ich gehe aber davon aus, dass ich meinen Vertrag wohl in der Cafe Mare beende. Wir werden sehen.Ansonsten ist die Stimmung bei mir an Bord zur Zeit so mittelmäßig. Ich bin etwas genervt von meinen Vorgesetzten, oder besser von der Hierarchie hier an Bord und wie diese funktioniert, bzw. in meinen Augen nicht funktioniert – ich seh irgendwie nicht ein, nur weil das ja „Schiff“ ist oder „ja das ist schon immer so“ manche Sachen einfach zu hinzunehmen. Das ist für mich Stillstand – man möchte sich nicht weiterentwickeln. „Du bist ja nur Barkeeper“. Hört man dann auch hier und da mal. Ich habe schon lange aufgehört mich vor meinen Vorgesetzten in die Hose zu machen und blind irgendwelchen sinnlosen Anweisungen zu folgen oder alles zu glauben was sie einem so erzählen. Das soll hier gar nicht falsch rüberkommen. Das sind privat alles großartige Menschen, die sicherlich auch beruflich hier an Bord ordentlich was auf dem Kasten haben, aber man hat das Gefühl, dass Sie sich ein bisschen was auf Ihre Position einbilden. Nicht alle – das muss hier auch mal gesagt werden. Aber manche fühlen sich eben so sehr auf den Fuß getreten, weil man hier und da mal einen Vorschlag macht, etwas anders zu machen als bisher. Der große Vorteil an einem Erstfahrer ist, dass er die Dinge noch aus einem anderen Blickwinkel sieht. Mit Sicherheit stumpft man eben nach ein paar Jahren AIDA ab und verliert den Blick für Neues. Aber es wäre ja eine Schande, wenn dann auf einmal jemand Neues kommt und eine Idee hat, die eventuell auch noch Sinn macht. „Warum bin ich denn da nicht draufgekommen – das können wir nicht umsetzten, wie stehe ich denn dann da?“ So oder so ähnlich müssen sich die Gedankengänge anhören. Auch enden Diskussionen immer meist zu Gunsten der Vorgesetzten. Das ist dann reine Psychologie – der Mensch ist grundsätzlich von seiner Meinung mehr überzeugt, auch wenn es neutral betrachtet falsch ist. Und bei AIDA scheint das Phänomen besonders stark ausgeprägt zu sein. „Ich habe Recht – habe ja schließlich Streifen“. Das interessante an der ganzen Sache ist eigentlich ja, dass dies kein AIDA Problem ist. In wie vielen Unternehmen habe ich schon gearbeitet, wo ich mir auch immer an Kopf gefasst habe: Was machen die da? Und sicher, habt auch ihr sowas bei euch auf der Arbeit erlebt. Es ist überall das Gleiche. Auch wenn es alles nur in kleinem Stil war – als Phillip, Chris und Ich „Departure“ organisiert haben, konnte man sehen wie es funktionieren kann. Und es ist auch nicht, was wir alles richtiggemacht haben – wie auch? Aber die Dynamik im Team war der Wahnsinn und es kann so viel dabei entstehen, wie man ja auch sehen konnte. Es war nicht nötig zusagen du machst das und du machst das so und so. Wir waren alle die dabei waren ein großes Team und es hat sich für jeden Bereich eigentlich ein Team völlig selbständig gebildet, weil sich jeder dort angeschlossen hat, was er gut kann. Neben nur groben Vorgaben (Es gab quasi nur eine To do Liste aber ohne Zuteilung wer was macht – das war jedem freigestellt), waren den Jungs und Mädels quasi freie Hand gelassen. Wir hatten Vertrauen in die Leute und wurden dafür mehr als belohnt. Was wir eigentlich bei allein drei Veranstaltungen, auch insbesondere bei der letzten Veranstaltung auf die Beine gestellt haben, gleicht einem kleinen Wunder. In der kurzen Zeit mit freiwilligen Leuten. Auch wenn es schon ein halbes Jahr her ist. Ich bin immer noch stolz auf uns alle. Bis dato sind und bleiben wir die einzigen, die in der Größe und liebe zum Detail dort etwas auf die Beine gestellt haben. Für alle die sich jetzt denken – „Hä?  Wo von sabbelt der Trottel da?“  die schauen auf www.esevents.de und dürfen sich von den dort verlinken Videos ein bisschen verzaubern lassen. Bei Departure 1, passt die Musik leider nicht mehr zu dem Video und auch die Webseite ist nicht mehr wirklich aktuell, da wir so als E&S Events aktuell nicht mehr auftreten.Jetzt bin ich etwas weit abgekommen, aber das musste jetzt auch mal gesagt werden. Ich bin aktuell einfach zu sehr fokussiert, weiter voran zu kommen, als das ich einfach nur meinen etwas zu simplen Barkeeperjob mache und das restliche Schiffsleben genieße. Und für viele andere Dinge einfach mein Hirn ausschalte. Das klappt aber nicht und wird auch nix mehr bis zum Ende es Vertrages. Ich werde also meinen Vorgesetzten weiter aufn Sack gehen und meine Infos die ich gern hätte einfordern. Und immer hinterfragen, warum genau ich eigentlich das mache, was ich gerade tue. Allen voran dann, wenn ich mir schon wieder denke: „Watn dummer Scheiß ey!“Das sind so schöne letzte Worte, dass ich meinen Beitrag hier beende und mich die Tage wieder melde! Ahoi!

Zwischen Alltag und frischer Luft

Nachdem Onkel Patrick schon keine Fingernägel mehr hat, da er schon nervös auf den nächsten Beitrag wartet, soll es nun so weit sein. Es gab jetzt schon länger nix mehr von mir zu hören, da es zurzeit tatsächlich etwas langweilig auf dem Schiff ist. Ich erlebe aktuell an Land mehr. Ich werde demnächst ein paar Bilder hochladen – hoffe ich. Mein Tag beginnt von 9 Uhr bis 12.30 Uhr in der Poolbar. Das Wetter ist aktuell kein Genuss, weshalb sich auch nur wenige Menschen an meinen Tresen verlaufen. Wenn ich nachmittags um 17.30 Uhr wieder starte, fangen wir meist schon an die Bar zu schließen. Nach mehrstündigem Putzwahn geht es dann aber nicht in den wohlverdienten Feierabend, sondern als Aushilfe in die anderen Bars. Dort ist auch nichts los – aber Hauptsache, wir haben 11 Stunden am Tag gearbeitet. Naja aber es gibt schlimmeres. Ich habe jetzt noch genau zwei Monate, ehe es wieder nach Hause geht. Ich freu mich schon riesig darauf mal wieder ein Tag lang das zu machen, was ich möchte – nämlich NICHTS! Bin mir aber relativ sicher, dass die letzten zwei Monate relativ fix vorbei seien werden. Für die Zukunft steht aktuell noch alles offen. Derzeit ist noch kein weiterer Vertag unterschrieben. Allerdings werden es immer mehr Optionen, die ich ziehen kann. Ganz neu: Burgerking Deutschland hätte mich gern zurück. Lustigerweise war eine meiner Cocktail Workshop Teilnehmerin eine große Destrict Leiterin und wird sich bald bei mir melden. Mal sehen was sie so für mich hat. Ein bisschen reizt mich die alte Liebe Burgerking ja doch immer noch ein bisschen. Aber alles mit Ablaufdatum. In ein paar Jahren geht es ja schließlich mit der eigenen Geschichte los. Bis dahin mache ich gerne alles, wenn die Rahmenbedingungen passen. So kann ich mir auch vorstellen als Wirtschaftsingenieur einzusteigen – ein paar Jahre… Na wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Auch startet jetzt endlich mein Crosstraining zum Redakteur in ein paar Tagen. Dann werde ich zwar kaum noch raus kommen da ich dann gefühlt den ganzen Tag arbeite, aber wird Zeit, dass ich damit endlich anfangen kann. Denke viel mehr als 2 – 3 Wochen werde ich nicht dafür brauchen, ehe alles sitzt. Wenn das dann abgeschlossen ist, hab ich nur noch einen Monat an Bord. So kann man es nämlich auch sehen. Bald stehen dann schon die Flugdaten fest und der Abschied rückt näher und näher. Was aber dann doch noch Erzähl-Potential hat, ist die Tatsache, dass das Schiffsleben neben der vielen Arbeit auch noch weitere nicht so schöne Nebenwirkungen hat. So ist nun erstmalig eine gute Freundin abgestiegen, die ich tatsächlich gern noch länger an Bord gehabt hätte. Wir haben uns richtig gut verstanden und hatten viel zusammen unternommen. Wenn es blöd läuft, siehst du solche Freunde dann Jahre lang nicht, da sie auf anderen Schiffen unterwegs sind oder eben gerade an Land, wenn du aufm dem Kutter bist. An dieser Stelle also beste Grüße an Sarah! Hoffentlich bis bald! Aber so ist das eben an Bord - fast täglich steigen tolle Menschen ab und es kommen andere. Auch für mich heißt es bald … auf AIDAsehen! Aktuell gehe ich davon aus, dass ich noch einen Vertag mindestens fahre – aber das wird dann erst gegen Ende des Jahres sein. Von April bis August ca., wird an Land geackert. Mal sehen, was sich so ergibt. Bin für alles offen! Mit diesen Worten, geht es ab ins Bett. Bis nächste Woche! Ahoi!

Kein Blog mehr?!

Doch natürlich! Nur fehlt etwas die Zeit - oder besser die Motivation. Ich hatte relativ kurz nach meinem letzten Beitrag sogar schon etwas verfasst, bin aber nicht fertig geworden..... hoffentlich schaffen es diese Zeilen. Ja was soll ich erzählen? Aus Weinexperte Lars ist jetzt Poolboy Lars geworden. Es macht Spaß - die neue Head Barkeeperin ist auch in Ordnung und die Gäste super entspannt. So hab ich das gern! Die Reisen sind nach wie vor ruhig und daher ist nicht viel zu tun. Ich warte aktuell darauf, endlich mit meinem Crosstraining anfangen zu können. Ich muss da mal jemanden in Arsch treten, glaub ich. Dann kann ich von der Arbeit als Redakteur auch mal was berichten. Die Workshops in der Vinothek besuche ich auch immer noch, um meiner Ablöse Duncan etwas beizustehen. Unsrere gemeinsamem Runden kommen sehr gut an und wir werden das noch weiter beibehalten, solange es die ruhigen Reisen zulassen.Ein kleines Highlight gab es allerdings in den letzten Tagen. Daniel und Menny waren zu Besuch in Cadiz und wir haben paar feine Stunden verbracht! Auch in Furteventura haben Sarah und ich die Insel mit dem Auto unsicher gemacht. Das mache ich jetzt öfter. Ist günstig, einfach und man sieht deutlich mehr! Nur noch 2.5 Monate trennen mich aktuell von einem ganzen Tag auf dem Sofa mit Lieferservice und Bier so wie ein Abend in der Sondabar mit den besten. Oder ein Essen bei der Oma in der Stube. Eigentlich als normaler Mensch gar nicht vorstellbar: Wir arbeiten hier jeden Tag 11 Stunden, an 7 Tagen in der Woche und 30 Tagen im Monat und das sechs davon ohne Pause. Wir haben hier keine anstrengende 50 Std Woche, sondern eine ganz normale 77 Std Woche. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Es ist eine ganz besondere Erfahrung und ich bin froh sie gerade zu machen und werde sie bestimmt auch nochmal antreten. Nicht alles was glänzt ist Gold auf dem Schiff, dass hat man vielleicht schon in den letzten Blogs erahnen können, allerdings würde ich auch niemanden davon abraten, diesen Schritt zu wagen. Auch ich habe an Bord extrem viel dazu gelernt und das in kürzester Zeit. Aber da geht immer noch mehr :D Bin schon heiß auf die kommenden Monate. Mal sehen was ich bis dahin zu reißen kann. Und für alle die mir hier und da Nachrichten in Whatsapp oder via Facebook zukommen lassen: Ich versuche wirklich zu antworten, aber dazu fehlt tatsächlich die Zeit - ich gebe aber mein bestes und schicke die Antworten bald möglichst raus. An dieser Stelle seid alle herzlichst gegrüßt und bis zum nächsten Blog von eurem Poolboy Lars

Endlich!

Nur noch ein paar Tage in der Vinothek und dann ist es geschafft! Es geht in die Poolbar - dort ist zwar auch nicht mehr los, aber ich kann endlich mich einer neuen Herausforderung stellen und wieder meinem eigentlichen Barkeeperleben nachgehen. Ich habe zudem das Gefühl, dass die Zeit jetzt wieder schneller läuft. Die letzten Wochen waren doch eher schleppend. Die letzten Tage jedoch schlagartig vorbei. Die eigentliche Ironie an der ganzen Sache ist, dass ich einen Tag nach meinem letzten Beitrag die Info bekommen habe, dass ich nach der aktuellen Reise die Vinothek verlassen darf. Worauf freue ich mich am meisten? Auschlafen! Endlich nicht mehr um sieben sondern um zwei anfangen. Die lange Pause am Nachmittag entfällt zwar dafür, aber damit kann ich zumindest bis zur nächsten Rotation leben. Zumal ich jetzt auch schon die ein oder andere Insel gesehen habe. Sonst gibt es aktuell eigentlich nichts Spannendes zu erzählen. Wir hatten eine nette F&B Party und auch eine schöne Crew Party. Heute haben uns zudem einige Kollegen verlassen, aber ebenso viele steigen auch wieder auf! Wir werden sehen, ob auch hier wieder ein paar gute Kollegen dabei sein werden. Gerade liegen wir in Lissabon. Fühlt sich fast ein bisschen wie Winter an - Die 15 Grad die wir hier haben. Mit einer sogenannten TUK TUK ging es zu einen paar interessanten Orten der Stadt. Schee wars, aber mit meiner kurzen Hose doch etwas kälter als gedacht. Ich muss an dieser Stelle unterbrechen, da wir nun zurück an Bord müssen. Ich grüße an diester Stelle noch ganz herzlich meine Münchner Gäste vom letzten Mal - die kurzen Unterhaltungen waren mir eine abwechslungsreiche Freude. Ebenfalls schöne Grüße an Simone und Mark! Hoffentlich bis bald! Und vielen Dank für die Unterstüztung! Ich melde mich hoffentlich schon bald wieder aus der Poolbar! Ahoi!

Bergfest

Die Hälfte ist quasi erreicht! Nur noch wenige Tage trennen mich vom Bergfest. Immer noch bin ich Weinexperte Lars – und was soll ich sagen: Es geht mir auf’n Sack. Aus den Versprechungen meines Büros, mich dort schon bald wieder in die nächste Bar zu rotieren, ist nichts geworden. „Vorerst ist nicht absehbar, wann du die Vinothek verlassen kannst.“ Danke für nichts! Dabei ist es weniger die Vinothek, als das morgentliche Ritual. 7 Uhr Wecker – hochkämpfen – Beachbar eröffnen – 5 Std Knöpfe der Kaffeemaschine drücken – 12 Uhr endlich Pause! Zudem sind die Workshops abends geistig anstrengend. Man möchte es ja gut machen! Tue ich auch – kostet aber Energie! Gute Workshops brauchen zudem Zeit. Zurzeit komme ich selten vor 0.30 Uhr aus meiner Vinothek raus. Bleiben nach dem Feierabendbier – welches ich mir sicher nicht nehmen lasse – nicht mehr viel von meiner Nacht. Sollte sich dieser Zustand nicht bald ändern, bzw. meine Vorgesetzten sich nicht merklich und aktiv um eine Veränderung dieser Situation kümmern (denn man hat ja Verständnis, wenn es hier und da nicht möglich ist, aber es ist ihnen einfach scheiß egal – und das nervt), werde ich mich aktiv nach einem Job umsehen und meinen ersten Vertrag nicht bis zum Ende fahren! Mir ist meine Zeit gerade dafür viel zu kostbar! Das große Ziel mit meiner AIDA Idee war eben auch Erfahrungen zu sammeln im Bereich der Organisation. Hier trete ich seit gewisser Zeit auf der Stelle, bzw. eher drehen meine Reifen durch, denn das Engagementpedal ist nach wie vor auf Anschlag, aber ich komm nicht aus dem Schlammloch raus. Hier und da fällt es mir auch schon schwer meine gute Laune zu behalten und das mag schon was heißen! In meinem kleinen Notizbuch steht: „Vinothek macht Spaß!“ Das lese ich mir ca. 100-mal am Tag durch – das hilft etwas. Auch das alles hier etwas niederzuschreiben hat ein bisschen was von Boxsack verdreschen. Es geht mir schon wesentlich besser, als zu Beginn dieses Beitrages. Heute Abend großes Champagner Tasting, Whisky Tasting morgen und dann Tschussikovski Silvesterreise. Ab dann geht es hoffentlich etwas entspannter in Sachen Workshops zu. Aber auch oder vill. sogar besonders auf dieser Reise, sind wieder einige klasse Leute an Bord, von denen ich das nächste Mal berichten werde! Bis dahin hoffe ich, dass alle gut ins neue Jahr gekommen sind und noch ein paar ruhige Tage genießen konnten, ehe es wieder in den Alltag zurückgeht. Auf ein großartiges Jahr 2018! Ahoi!