Nur noch ein paar Tage in der Vinothek und dann ist es geschafft! Es geht in die Poolbar - dort ist zwar auch nicht mehr los, aber ich kann endlich mich einer neuen Herausforderung stellen und wieder meinem eigentlichen Barkeeperleben nachgehen. Ich habe zudem das Gefühl, dass die Zeit jetzt wieder schneller läuft. Die letzten Wochen waren doch eher schleppend. Die letzten Tage jedoch schlagartig vorbei. Die eigentliche Ironie an der ganzen Sache ist, dass ich einen Tag nach meinem letzten Beitrag die Info bekommen habe, dass ich nach der aktuellen Reise die Vinothek verlassen darf. Worauf freue ich mich am meisten? Auschlafen! Endlich nicht mehr um sieben sondern um zwei anfangen. Die lange Pause am Nachmittag entfällt zwar dafür, aber damit kann ich zumindest bis zur nächsten Rotation leben. Zumal ich jetzt auch schon die ein oder andere Insel gesehen habe. Sonst gibt es aktuell eigentlich nichts Spannendes zu erzählen. Wir hatten eine nette F&B Party und auch eine schöne Crew Party. Heute haben uns zudem einige Kollegen verlassen, aber ebenso viele steigen auch wieder auf! Wir werden sehen, ob auch hier wieder ein paar gute Kollegen dabei sein werden. Gerade liegen wir in Lissabon. Fühlt sich fast ein bisschen wie Winter an - Die 15 Grad die wir hier haben. Mit einer sogenannten TUK TUK ging es zu einen paar interessanten Orten der Stadt. Schee wars, aber mit meiner kurzen Hose doch etwas kälter als gedacht. Ich muss an dieser Stelle unterbrechen, da wir nun zurück an Bord müssen. Ich grüße an diester Stelle noch ganz herzlich meine Münchner Gäste vom letzten Mal - die kurzen Unterhaltungen waren mir eine abwechslungsreiche Freude. Ebenfalls schöne Grüße an Simone und Mark! Hoffentlich bis bald! Und vielen Dank für die Unterstüztung! Ich melde mich hoffentlich schon bald wieder aus der Poolbar! Ahoi!
Bergfest
Die Hälfte ist quasi erreicht! Nur noch wenige Tage trennen mich vom Bergfest. Immer noch bin ich Weinexperte Lars – und was soll ich sagen: Es geht mir auf’n Sack. Aus den Versprechungen meines Büros, mich dort schon bald wieder in die nächste Bar zu rotieren, ist nichts geworden. „Vorerst ist nicht absehbar, wann du die Vinothek verlassen kannst.“ Danke für nichts! Dabei ist es weniger die Vinothek, als das morgentliche Ritual. 7 Uhr Wecker – hochkämpfen – Beachbar eröffnen – 5 Std Knöpfe der Kaffeemaschine drücken – 12 Uhr endlich Pause! Zudem sind die Workshops abends geistig anstrengend. Man möchte es ja gut machen! Tue ich auch – kostet aber Energie! Gute Workshops brauchen zudem Zeit. Zurzeit komme ich selten vor 0.30 Uhr aus meiner Vinothek raus. Bleiben nach dem Feierabendbier – welches ich mir sicher nicht nehmen lasse – nicht mehr viel von meiner Nacht. Sollte sich dieser Zustand nicht bald ändern, bzw. meine Vorgesetzten sich nicht merklich und aktiv um eine Veränderung dieser Situation kümmern (denn man hat ja Verständnis, wenn es hier und da nicht möglich ist, aber es ist ihnen einfach scheiß egal – und das nervt), werde ich mich aktiv nach einem Job umsehen und meinen ersten Vertrag nicht bis zum Ende fahren! Mir ist meine Zeit gerade dafür viel zu kostbar! Das große Ziel mit meiner AIDA Idee war eben auch Erfahrungen zu sammeln im Bereich der Organisation. Hier trete ich seit gewisser Zeit auf der Stelle, bzw. eher drehen meine Reifen durch, denn das Engagementpedal ist nach wie vor auf Anschlag, aber ich komm nicht aus dem Schlammloch raus. Hier und da fällt es mir auch schon schwer meine gute Laune zu behalten und das mag schon was heißen! In meinem kleinen Notizbuch steht: „Vinothek macht Spaß!“ Das lese ich mir ca. 100-mal am Tag durch – das hilft etwas. Auch das alles hier etwas niederzuschreiben hat ein bisschen was von Boxsack verdreschen. Es geht mir schon wesentlich besser, als zu Beginn dieses Beitrages. Heute Abend großes Champagner Tasting, Whisky Tasting morgen und dann Tschussikovski Silvesterreise. Ab dann geht es hoffentlich etwas entspannter in Sachen Workshops zu. Aber auch oder vill. sogar besonders auf dieser Reise, sind wieder einige klasse Leute an Bord, von denen ich das nächste Mal berichten werde! Bis dahin hoffe ich, dass alle gut ins neue Jahr gekommen sind und noch ein paar ruhige Tage genießen konnten, ehe es wieder in den Alltag zurückgeht. Auf ein großartiges Jahr 2018! Ahoi!
Frohe Weihnachten und so!
Man kann es schon an der Regelmäßigkeit meiner Beiträge erahnen. Zurzeit fehlt mir ein bisschen die Zeit, aber auch ein bisschen die Energie. Jeden Tag, also jeden Tag, Montag bis Sonntag (seit 7 Wochen!) um 7.30 vom Wecker geweckt werden. Feierabend gegen 0 Uhr. Feierabendbier und ein paar nette Gespräche mit den Kollegen. 2 Uhr. Da bleibt nicht so viel von der Nachtruhe. In meiner Mittagspause sitze ich nach wie vor an meinen Workshops und meinen anderen Aufgaben, die es für mich zu erledigen gilt. So um Weihnachten herum, hatte ich tatsächlich keine große Lust mehr weiter in der Vinothek, bzw. allgemein in der aktuellen Schicht die ich habe zu stecken. Ein paar Auseinandersetzungen mit meinen Vorgesetzten inklusive. Aber jetzt habe ich da so ein Lied entdeckt. „The Bomb“ von Pigeon John. Der Song treibt mich seit ein paar Tagen, wieder ordentlich voran und verbreitet gute Laune. Auch bei mir. Seit gut 2 Tagen steh ich wieder im Saft. Es sind seit dem letzten Beitrag natürlich nicht nur unschöne Dinge passiert. Unsere Weihnachtsparty war super lustig – wir durften länger als sonst in der Anytimebar bleiben und haben das natürlich auch ausgekostet. Viele Biere und seit neusten (wie es sich für einen Weinexperten gehört) auch Weine später, lag ich um 4 im Bett, um dann schon um 7.30 Uhr mich erneut hoch zu quälen. Aber wie ich immer so gern sage: Das war es wert! Auch habe ich ein neues Hobby für mich entdeckt: LESEN! Ganz modern zum Teil ab heute: Mit einem Kindle! Sonst wird einfach mein Koffer zu schwer. Allerdings verschlinge ich eher Sachbücher, die modern geschrieben sind, als Romane. Auch die Tetris Duelle mit Jessi bringen gute Laune und Abwechslung in den Alltag. Aber etwas weniger von draußen sehe ich zurzeit leider. Das soll sich mit der nächsten Reise wieder ändern. Die wiederum ist allerdings voll besetzt und könnte ganz schön Arbeit mit sich bringen. Wir werden es sehen! Ja – wie war Weihnachten denn eigentlich jetzt so auf dem Schiff? Eigentlich ganz nett. Alle hatten sich voll rausgeputzt und es wurde gesungen und Geschenke verteilt. Lecker Essen gab es auch. Nach Feierabend, haben wir dann alles ordentlich mit Bier und Schnaps veredelt. Von mir aus könnte öfter Weihnachten sein. Dennoch fehlte mir natürlich mein 23.12. in Altdorf, wo ich sonst immer alle meine alten Freunde wiedersehe und der 24.12 an dem ich lange schlafe, bevor es zu Oma an den Tisch geht und die Familie zusammenkommt, um Braten und Kloß zu verschlingen. Die Münchner Bande und das damit verbundene Raclette am 25.12 ist auch kaum zu verschmerzen. Hoffe wir holen das noch nach! An dieser Stelle auch hier noch mal die besten Grüße an meine Familie! Endlich gab es mal genug zu essen für alle! Nächstes Jahr wird das wieder anders! Ach und nächstes Jahr? Nächster Vertrag? Aktuell bin ich nicht mehr zu 100 % sicher, noch einen weiteren Vertrag zu fahren, da es mir etwas zu langsam vorangeht, was meine Erfahrungen hier an Bord anbelangt. Das halbe Jahr Barkeeper ist mir einfach zu lange, das muss schneller nach oben gehen… geht hier aktuell aber nicht, da alle Positionen bis April noch besetzt sind. Ich bin bei AIDA, um möglichst viel Erfahrung mitzunehmen, aber auch um meine Erfahrungen mit einbringen zu können. Bei den Hierarchien hier, eher etwas schwierig. Deshalb mal sehen. Werde mich auch an Land, um den ein oder anderen Job bemühen und dann einfach früher in die Selbstständigkeit übergehen. Allerdings habe ich heute mit Sarah aus Coburg telefoniert und ein bisschen heiß gemacht, doch auch das Schiffleben auszuprobieren. Sie hält mich auf dem Laufenden und wer weiß vielleicht fahren wir ja dann noch ein paar Monate zusammen. Mit paar coolen Leuten an Bord kann ich mir auf jeden Fall vorstellen nochmal zu fahren. Nach der nächsten Reise habe ich dann auch schon die Hälfte vom Vertrag rum. Die Zeit rennt immer noch wie verrückt, auch wenn sie zurzeit auch etwas nervig ist. Und da sich ja Bianca (meine Kollegin aus dem Bar-Department) schon so sehr auf den neuen Beitrag hier freut, muss ich natürlich auch ein paar Worte zur angehenden Weinspezialistin verlieren. 10 Euro für jedes Weintasting, dass du in Zukunft für mich machst! Ich hasse es immer noch. Weinexperte Lars ist einfach immer noch fern ab von einem Weinverständnis. Heut Abend ist es wieder zu weit. Die Reise war eh sehr workshoplastig. Zweimal Whisky und Wein, Champagner und Gin. Gebt mir noch ein paar Wochen, dann bin ich ein wandelndes Bar-Lexikon. In zwei Tagen erwarte ich das erste Paket meiner Reise. Super Sekretärin Oma von und zu Elke hat mir meine Barbücher in einen Karton gepackt und auf den Weg geschickt. Bin ja mal gespannt, ob die übermorgen alle ankommen! Dann kann ich endlich wieder lernen. Hurra! So jetzt ist erstmal wieder genug. Wünsche allen Lesern hier noch ein paar entspannte Tage und einen feuchtfröhlichen Rutsch ins neue Jahr! Ahoi!
Als wäre es gestern gewesen!
Ich war mir eigentlich sicher, dass ich erst ein paar Tage zuvor auch einen Beitrag geschrieben habe, aber als ich gestern Abend meinen Blog gecheckt habe, war da irgendwie nichts.... So kanns gehen. Schon wieder ist eine ganze Reise vorbei. Und ich hab mich nur einmal im Bett umgedreht. Ich sitze aktuell in einem schönen Cafe mit meinem Kollegen Duncan und versuche mal ein paar Geschichten zusammen zufassen. Fangen wir mal anders an - nämlich mit heute. Termin bei unserem HR-Mangager. Habe nun offiziell meinen Ausbildungsplan bekommen. Drei Ziele stehen aus: Standards, Mitarbeiterführung und Wirtschaft! Na das sollte kein Problem sein! Was sonst? Ich habe meine Workshops etwas verfeinert und kann nun fast sämtliche Fragen zu Whisky, Gin, Champagner und Wein beantworten. Aber irgendwie gibt es sonst für diese Reise nicht allzu viel zu erzählen. Ich hatte zwar wieder super nette Gäste in meiner Vinothek, allerdings keine Ikonen wir Mario und Kim. So - jetzt sitz ich hier..... was war denn noch? Ich habe noch eine andere Bloggerin an Bord kennengelernt... die schreibt aber nur so ca. einmal im Monat. Dann bin ich ja noch sehr gut dabei. Ah doch! Da war ja noch was! Hoher Seegang! Aber mir ging es selten so gut wie an dem Tag. Während das Schiff froh von links nach rechts und oben nach unten wandert, bin ich mit einem breiten Grinsen über die Gänge gelaufen und hab meinen Kollegen die mir entgegenkamen immer nett zu gelächelt, während sie schon die Backen aufbliesen, weil das Frühstück schon auf dem Rückweg war. Umso blasser mein Gegenüber war, desto glücklicher war ich, denn das letzte mal war ich der ohne Farbe im Gesicht. Bin schon gespannt auf die nächste Schaukeleinheit. Scheint wohl Tagesform bei mir zu sein. Heute muss ich mich zudem von einigen guten Kollegen verabschieden. Großer Wechseltag steht morgen an! Das ist tatsächlich einer der ganz großen Nachteile an Bord. Kaum haste ne gute Keule oder auch ne nette Blume kennengelernt, steigen sie schon ab. Jetzt gibt es aber wirklich nichts mehr zu berichten. Ich melde mich hoffentlich vor Weihnachten nochmal zurück und hoffe auf einen spannende neue Reise! Ahoi
"Die würde so gut zu Ihnen passen!"
„Auf die Hochzeit von Conni und mir!“ So oder so ähnlich habe ich am letzten Abend mit meinen sehr unterhaltsamen Gästen in der Vinothek bei einem Glas Champus angestoßen. Einen Tag zuvor fanden diese das erste Mal in meine kleine schnuggelige Vinothek und kaum in die ersten Gespräche verwickelt ging es auch schon los. „Also wir haben da eine Bekannte – Frau Dr. Conni Schmidt, super Frau, hübsch, blond, 32 Jahre alt, hier guck guck (mir wurden diverse Fotos gezeigt). Die Arme findet einfach keinen Mann. Sie sind der perfekte Partner. Wir leiten sofort alles in die Wege!“ Ich konnt garnicht so schnell schauen, schon hatte ich Handynummer und Anschrift in der Hand. „Ich sag ihr morgen gleich Bescheid, dass Sie sich melden! Ach und darf ich noch ein Foto von Ihnen machen?“ Zack, fertig – Der Fall für die Verkuppler abgeschlossen. Inzwischen habe ich auch schon ein zwei Sätze mit Conni geschrieben – beste Grüße an dieser Stelle. Wir halten euch auf dem Laufenden!Wenn wir schon gerade bei Grüßen sind! Grüße gehen raus an meine Twin Oaks Liebhaber und an Familie Braun, die jeden Abend bei mir zu Besuch waren. Super Mario hatten wir ja schon das letzte Mal erwähnt (Ich hoffe du bist inzwischen gut angekommen und genießt noch den restlichen Urlaub). Einen besonderen Gast, gab es aber noch an Bord: Meine Lebensmittelüberwacherin aus Coburg, die Philipp und mich bei unserer Großveranstaltung „Departure“ (Nein, es wird keine weitere Veranstaltung geben) son bisschen die Hölle heiß gemacht hat. Hatten auch ein lustiges Gespräch.Was mich betrifft gibt es folgendes zu berichten: Ich habe mir letzte Woche beim Essen n Zacken aus der Krone gebrochen (Also einen meiner Backenzähne kaputt gemacht) und musste daher in Teneriffa zum Zahnarzt. Das lief folgendermaßen ab: Ein absolutes Supermodel (halb Italienerin/ halb USA) holte mich in Highheels und engen Klamotten für den Transfer zum Arzt ab. Na das geht ja schon mal gut los – wie sieht dann erst der Doktor bzw. die Doktorin aus? Ich will auch nach Spanien! Aber es folgte Ernüchterung – es war ein männlicher Arzt, zudem auch keine Schönheit. Ich hatte Glück, Spanien machte mal wieder Siesta und daher wurde die Praxis nur für mich geöffnet. Mein Zahn wurde gereinigt und aufgefüllt. Das ganz war mehr oder weniger schmerzhaft und meine Lippen waren so sehr betäubt worden, dass mir alles was ich trinken wollte, zur Hälfte wieder auf der einen Seite rauslief. Ich konnte nicht aufhören zu lachen, als ich merkte wie mir immer wieder das Wasser was ich zum spülen nutzen wollte wieder aus meinem Mund rauslief. Ich habe die Behandlung ohne Schmerzen überstanden und machte noch ein kleines Schläfchen auf der Kabine. Auch ist mein gestecktes Ziel für den ersten Vertrag quasi erreicht. Den nächsten Vertrag fahre ich als Headbarkeeper! In den nächsten Tagen beginnt mein Training für diese Position. Ich hoffe, dass ich weiterhin so gut zurecht komme wie bisher und mich auch in der neuen Rolle so wohl fühlen werde. Aber das ist ja auch noch in bisschen hin. Im August soll es für mich weitergehen. Zwei Monate sind dann auch schon rum und das heißt auch, dass nach dem nächsten Monat schon Halbzeit ist. Das ging schnell...... So ich träume jetzt noch ein bisschen von meinen Weinen und Workshops und dann geht’s um 17.30 Uhr wieder weiter mit Lars dem Weinexperten in der Vinothek!
Was soll ich schreiben?!
Jetzt ist es tatsächlich soweit. Sowas wie Alltag schleicht sich ein. Frühschicht von 8-12. Pause bis 17.30 - dann nochmal bis ca. 24 Uhr. Wirklich arbeiten tue ich eigentlich nicht. Meistens ist morgens so gut wie nichts los, da ja alle rausgehen um sich die Stadt und die Inseln anzusehen. Und abends stehe ich in der Vinothek, die auch nicht gerade gut besucht ist, zumindest nicht vor 22 Uhr. Vorteil: Ich habe Zeit meine Weine zu lernen. Ich kann jetzt schon Rot von Weiß unterscheiden und kenne sogar schon die ein oder andere Rebsorte. Meine Gins und Whisky Tastings laufen auch jedes Mal etwas entspannter und ich komme bei Whisky auch langsam auf den Geschmack, um so länger ich mich mit dem Thema beschäftige. Außerdem ist auf der Reise Super Mario an Board. Ein Alleinreisender der nicht von Bord geht und morgens immer ein paar Stündchen an der Bar ist und abends ebenfalls wieder eine Flasche bei mir in der Vinothek leert. Ein richtig angenehmer Geselle, dieser Mario. An der Stelle beste Grüße! Auch ansonsten sind auch auf der Reise wieder ein paar nette Gesichter dabei. Kim inklusive Mama sind ebenfalls entzückend. Torben, den ich auf dem Whiskytasting kennengelernt hat, ist frisch Papa geworden und ebenfalls Gastro-Kind. Aber das war es dann auch fast schon wieder mit den netten Gästen, bzw. allgemein den Gästen, denn mit sehr vielen mehr komme ich ja nicht in Kontakt. Ach da war ja noch was – Tante und Onkel von meinem lieben Chef Kai aus Deutschland haben mich heute angesprochen, ob ich nicht dieser ominöse Lars bin. Mal wieder: Kleine Welt. In ein paar Tagen ist allerdings Schluss mit Alltag. Ich bekomme eine neue Barmangerin und auch eine neue Chefin. Mal sehen, ob ich mich da auch so gut mache und es für mich weiter so gut läuft. Auch hoffe ich nicht noch länger als 2-3 Wochen in der Vinothek verbringen zu müssen. Gerne veranstalte ich weiter die Tastings, aber ich brauche wieder mehr Action auf der Arbeit. In acht Tagen ist dann auch schon der zweite Monat vorbei und noch kann ich nicht sagen, dass ich gern demnächst absteigen würde. Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass sich nach 4-5 Monaten mal eine Phase einschleicht, in der man so gar keine Lust mehr hat. Was gibt es noch neues? In ein paar Tagen ist es vorbei mit der Einzelkabine – ich bekomme wieder einen neuen Kollegen. Ich hatte mich fast schon wieder an mein eigenes Reich gewöhnt. Morgen früh laufen wir in Cadiz ein. Ich denke, dass ich mal wieder rausschauen werde. Es stehen auch keine Tastings an und es wird sicher ein entspannter Arbeitstag morgen. Aber nun ist es Zeit für ein paar Stündchen Schlaf. Nächstes Update und weitere Vorstellungen von Kollegen demnächst. Hoffe ich! Ahoi!
"Schreib doch mal öfters!"
Ich versuche es, aber die Zeit an Board rennt so schnell, dass es nahezu unmöglich ist, öfter zu schreiben. Fünf Tage vergehen hier wie ein Tag an Land. Jetzt ist schon die nächste Reise vorbei. In der Vinothek läuft es von Tag zu Tag besser. Ich lerne schnell. Hätte ich das mal während meines Studiums gemacht, hätte ich das in vier Semestern fertig gehabt. So sind es 12 geworden. Naja. Aber bis her gibt es tatsächlich nicht allzu viel Neues. Meine Ideen zur Verbesserung der Kassensysteme werden jetzt nach Rostock geschickt, also in unser Hauptquartier weitergegeben, allerdings über unsere Assistant Managerin. Vielleicht verkauft sie meine Ideen ja als ihre – egal, hauptsache da tut sich was. Bei der Anordnung der Kasse hat sich nun wirklich niemand was gedacht. Das tut manchmal weh, sich das anzuschauen.Es ist vielleicht Zeit, ein paar meiner Kollegen vorzustellen. Fangen wir mit meinem ersten Team aus der AIDA Bar an:Jordan – die kleinste Rakete der Welt Ca. 1 Meter 60 groß – aus Goa – Vokuhila Frisur und die lebendige Rakete, wenn es darum geht Cocktails zu mixen. Es ist schlichtweg unfassbar, wie schnell der die Dinger raushaut. Zudem war er ein extrem guter Trainer die ersten Wochen, er ist schon lange dabei und es war mir eine Ehre mit ihm die ersten Wochen zu Arbeiten!Swithin – Das PokerfaceIch mache mir heute noch in die Hosen, wenn er mich mal wieder so ansieht. Er ist jetzt schon eingestellt, als mein zukünftiger Verhandlungspartner für Lieferantengespräche. Die werden Todesängste fürchten und mir alles umsonst liefern. Mit Sicherheit! Anfangs dachte ich noch, er bringt mich jeden Moment um, aber inzwischen würd ich behaupten wir verstehen uns bestens. Auch er istn geiler Typ und hat mir in den ersten Wochen extrem weitergeholfen!Juri – Der IngenieurCoooooobraaaa! Bite! Insider – sry, über die Zeile kann wohl nur ich lachen! Aber das ist gut so! An dieser Stelle alles Gute – er steigt bald ab!Philip – Benjamin ButtonAlle von den Jungs sehen jünger als sie aus, aber der spinnt völlig. Der hat mit 25 aufgehört zu altern und ist inzwischen 39. Aber ganz vielleicht – nein eigentlich sicher hat er mich verarscht. Aber bisher hält er an seiner Story fest. Es wird Zeit für eine Ausweiskontrolle! Das ist doch nicht normal!Fery – FeryPab – Pab – Pabababab – Pap – Pap – herrlich wenn in der Spülküche der Beat angeschmissen wird und die Shaker fliegen – auf den Boden. Aber das wird schon noch mit dem Flair!Kristian – Der MalerUnser Tafelzeichner! Dauerte zwar hier und da mal länger – aber keiner konnte unser Blackboard so schön anzeichnen wie er. Auch erst ist leider bereits abgestiegen – an dieser Stelle alles Gute!Godprey – PabsiPaaaaaaaaaaaaaaaabsiiiii! Extrem gut gelaunter Utility! Mit so einem kann man arbeiten! Hoffe ich komme nochmal in den Genuss!Alina – ChefinIhr habe ich super viel zu verdanken. Sie ist ein verdammt guter Lehrer und hat mir eigentlich alles, was ich bisher weiß beigebracht, hat alle meine unzähligen Fragen beantwortet. Und ja – ich hatte viele Fragen. Ich muss immer alles wissen und das möglichst schnell. Danke dafür!Ich würde jetzt gern noch die vielen weiteren Jungs und Mädels vorstellen, aber es ist inzwischen halb 3 und um halb 8 klingelt der Wecker schon wieder. Freut euch das nächste mal auf Bianca, Rico, Mehaboob, Duncan, Harold, Glenn, Alberto, Francis (dein Arsch kommt auf meine Liste), Michael, Tank, Kaschi, Partha, Jimmy, Cloyd und die vielen anderen guten Jungs!
Funchal, meine eigene Bar und neue Herausforderungen
Da denkste nach fünf Wochen kehrt mal sowas wie Alltag ein - von wegen! Aber alles der Reihe nach! Zunächst hieß erst mal Overnight in Funchal auf Madeiera. Am zweiten Tag, haben wir es auch raus geschafft. Eine wundervolle Insel. Wir haben mit einem Taxifahrer ein paar schöne Punkte in Funchal angefahren und obwohl wir nur knapp 1,5 Std hatten, haben wir jede Menge gesehen! Also dort könnte ich mir tatsächlich vorstellen Urlaub zu machen. Die Insel ist der Wahnsinn. Ich versuche gerade die richtigen Worte zu finden, um das zu beschreiben, wie geil die 1.5 Std draußen waren, aber ich kriegs nicht hin. Selbst ansehen! Zurück auf dem Schiff hieß es dann Rotation. Ich wurde in die Blu-Bar im Theatrium gesteckt. Morning-Duty. Heißt 8 Uhr morgens Schichtbeginn. Na Danke! Aber direkt am ersten Tag merkte ich, wie geil das eigentlich ist. Denn schon um 12 ist die erste Schicht um und bis 18 Uhr ist Pause. Also knappe 6 Stunden, um rauszugehen und sogar auch noch genug Zeit etwas Schlaf nachzuholen. Dieses Mal war auch das erste Mal in der neuen Bar nicht so schlimm wie damals. Irgendwie ist ja dann doch jede Bar "same - same" wie wir hier gerne an Board sagen. Auch die Bordsprache hat hier hat echt ein paar Highlights:"Rede immer mit den Gästen wenn du Zeit hast" - "Make nice blabla with the guests"Ärger bekommen - to get a bananaHey Alter! - Hey Pabs! oder auch Hey Pabsi!Mein Englisch verschlechtert sich zwar an Board nicht unbedingt, ich würde aber auch nicht wirklich behaupten es wird besser. Ja nach same same in der Blu Bar, kam am Abend meine Chefin zu mir und meinte: "Lars bitte geh in Büro und überlege dir gut was du sagst!" Hä?! Bitte was? Was hab ich denn angestellt? Im Büro angekommen, warteten schon Chef und andere Chefin auf mich. Meine Gedanken waren in dem Moment eigentlich nur folgende: "Bitte keine Banane!" Und die war es auch nicht. Eine Kollegin, die in die Vinothek gehen sollte, hatte einen kleinen Nervenzusammenbruch, da die Vinothek nichts für sie ist und total überfordert war. Das Büro war nun der Ansicht, dass ich wohl der einzige bin, dem das nun zuzutrauen wäre. Sie sagten, dass es tatsächlich sehr früh ist und auch jetzt sehr plötzlich, es aber tatsächlich schon die erste Hürde zur nächsten Position ist. Denn jetzt habe ich die Verantwortung über meine eigene Bar - zwar arbeite ich dort auch quasi allein, aber hey! Mir wurde die Aufgabe zwar frei gestellt, heißt ich konnte mich dafür aber auch dagegen entscheiden. Hab die Herausforderung allerdings direkt angenommen und es ging auch gleich richtig los! Am ersten Tag: Gin-Tasting. Brauchbare Unterlagen vorhanden? Fehlanzeige! Also meine freien Stunden genutzt, um irgendwas Brauchbares zu Papier zu bringen. Zwar hätte ich den Workshop auch meinen Vorgänger machen lassen können, aber ich wollte mich direkt beweisen. Gemacht. Getan. 12 Männer und Frauen traten an zum Gin-Tasting. Am Ende waren alle zufrieden, inkl. mir! Da ich selber gern Gin trinke, konnte ich hier und da mal mit Halbwissen glänzen oder auch ein paar Fragen beantworten. Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich außer meinen Tastings noch fast 70 verschiedene Weine habe, die ich möglichst schnell lernen sollte? Ach und nicht zu vergessen, am nächsten Tag, also gestern, stand auch noch Whisky-Tasting an. Schon wieder waren meine freien Stunden dahin. Aber auch das Tasting verlief gut! Sehr gut sogar! In den nächsten Tagen und Wochen, lerne ich noch Rum-, Champanger-, und Weintastings kennen! Dann ist aber wirklich geschafft. Ich hab mir vorgenommen, die Vinothek ordentlich auf Vordermann zu bringen und vielleicht auch hier und da schon einige Änderungen vorzunehmen. Mal sehen wie weit ich so gehen kann! Ich freue mich jedenfalls schon nach den ersten fünf Wochen an Board, den ersten großen Schritt in Richtung Barchef gemacht zu haben. Mal sehen wo ich in weiteren fünf Wochen stehe - hoffentlich nicht mehr in der Vinothek. Morgen geht es raus in Cadiz - also gute Nacht und Ahoi!
Auf den Kanaren angekommen!
Erstmal überlegen, was ich denn das letzte mal schon erzählt habe... Ah genau! Fangen wir mit meinem Highlight an, von dem ich berichtet hatte! Auf Lanzarote hab ich doch tatsächlich meinen Studikollegen Felix aus Coburg getroffen. Der hatte die letzte Woche dort verbracht und an seinem vorletzten Tag vorort, hab ich mit meinem Kutter angelegt. Was für ein Timing! Felix hatte sich mit seinem Kumpel ein Auto gemietet und so hieß es auch das erste Mal für mich mehr sehen als nur den Hafen und die Stadt! Es war großartig! Kurz noch zu den Jungs in Apartment und Käffchen auf der Terrasse genossen, dann ab an den Sandstrand. Keine Touris und Platz ohne Ende. Eine kleine Baderunde habe ich mir auch nicht nehmen lassen! Nach ein paar Strandbierchen, sind wir dann noch zu einen der Aussichtspunkte der Insel gefahren. Unbeschreiblich - diese Landschaft und die dortige Aussicht!Gute 5 Stunden habe ich draußen verbracht - Rekord bis dato! Ich werde jetzt die Tage auch mal als Hilfsscout anheuern, um ein paar Ausflüge umsonst mitmachen zu können. Zudem ist es einfach schön, aus dem Hafen raus zu kommen. Da die Häfen auf den Kanaren doch recht klein und die Städte ähnlich sind. Das beeindruckende ist die Landschaft, aber dafür muss man dann wieder teuer ein Taxi bezahlen oder ähnlich. Deshalb mal sehen, ob mein Plan aufgeht. Genug von der Freizeit - zurück zum Job und dem Leben an Board. An unserem letzten Seetag hatte mich nämlich meine Chefin plötzlich mit großen Augen angesehen (so Hundeblick mäßig) und gefragt: "Kannst du den Cocktail-Workshop machen, die Gäste sind schon da!?" Ich hatte bis dato einmal bei meinem Kollegen für ein paar Minuten zugesehen und wusste im groben worum es geht, aber mal richtig mitgemacht oder gar selbst gemacht selbstverständlich noch nie! Aber ich hab mir die Chance nicht nehmen lassen und den Auftrag angenommen. Angekommen in der Anytime dann erstmal Erleichterung. Nur drei der angekündigten acht Personen waren erschienen. Das machte die Sache natürlich leichter für mich! An sich ist es eh eher eine gemütliche Angelegenheit für den Barkeeper selbst. Nach kurzer Einführung kommen die Gäste hinter die Theke und mixen ihre Getränke selbst. Ich habe hier und da mal Hilfestellung geleistet und ein paar Kurze vorbereitet. Nach ca. zwei Stunden, ist dann alles vorbei! Gäste waren begeistert und ich konnte entspannt in meine Pause gehen. Gestern hatte ich dann erneut Barkeeperduell! Allerdings nur gegen einen anderen Keeper. Leider wurden die Cocktails vorher festgelegt und nicht durch uns selbst kreiert. Dabei hatte ich mir einen meiner Top-Drinks rausgesucht. Naja - nächstes Mal. Es war dieses Mal auch gut was los! Ca. 100 Cocktail schob in der halben Stunde über die Theke. Mein Finger ist immer noch blau von dem scheiß Blue Curacao! Auf dieser Tour wurden dieses Mal auch die ersten Gäste-Freundschaften geschlossen. Allen voran Katha und Vanessa, die sich in einen unserer Sänger verguckt haben, der aber leider (für Katha und Vanessa) schwul ist, bereiten mir jede Menge lustiger Unterhaltungen jeden Abend. Wo ist John? Können wir in den Gästebereich? Ist er wirklich schwul? Ganz sicher? Traumgespräche! Aber unterhaltsam. Auch Helena und Merle sind jeden Abend in der Aidabar zu Gast. An dieser Stelle schon mal eine gute Heimreise für euch alle morgen und bis bald! Das soll es dann auch für heute gewesen seien. Ich melde mich dann wohl aus Funchal wieder! Dort mit Overnight und auch wieder mit neuen Gästen! Zudem werde ich auf Wunsch auch noch die Tage mal etwas zum Beginn dieser Geschichte erzählen. Wie kommt man überhaupt auf so ein Scheiß und was muss man dafür tuen, etc, etc. Also dann Ahoi!
Der erste Monat! Endlich vorbei - oder schon vorbei?
Zunächst einmal hat das mit dem öfter schreiben ja leider noch nicht so richtig geklappt. Aber ehe du dich umsiehst, sind an Board schon wieder 5 Tage vergangen. Zudem waren die letzten Tage in der Werft tatsächlich, wie auch schon angekündigt sehr anstrengend und Kräfte raubend. Es galt z.B. über 1000 Sonnenliegen von Deck 15 wieder auf Deck 14, 13, 12 und 11 zu verteilen. Auch 500 Sonnenstühle mussten zurück an Ihren Platz. Jede Bar und jedes Restaurant musste gesäubert werden und Stühle über verschiedene Stockwerke zurück in ihr zugehöriges Restaurant. Tonnen von Abfall mussten entsorgt werden und Ware eingeladen werden. Da brauchst du kein Fitnessstudio mehr! Aber spätestens seit gestern herrscht nun wieder "Alltag". Eine neue Reise mit ca. 2200 Gästen hat begonnen. Wir haben mit Ach und Krach noch die letzten Arbeiten abschließen können, bevor die Gäste an Board gekommen sind. Sogar der Kapitän hat am Ende selbst mit Hand angelegt, um das zu schaffen! Sympathischer Typ! Nach 10 Tagen Werft, kann ich sagen: War okay! Schön, war es um ca. 18 Uhr (ausgenommen die letzten Tage) Feierabend zu haben, um so auch mal mehr Kontakt mit den anderen Abteilungen zu haben. Schön war auch, dass ich in der Werft viel mit meinem Chef Chef (Also der oberste Restaurant und Bar Manager) und den zwei Assistenten zusammen arbeiten konnte. Von allen drei gab es auch direkt Lob! Mein Vor- bzw. eher Nachteil war, dass mich mein Chef aus Coburg vorher schon als "fähigen" Barkeeper beim Chef angemeldet hatte. Die zwei kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Aida. "Der Kai hatte dich ja schon hoch gelobt, aber bisher hast du wirklich nicht enttäuscht, weiter so!" Von daher bin ich bisher mit meiner Zeit bei Aida sehr zufrieden und bin meinem Ziel der nächsten Position sicher wieder ein Stückchen näher! Nicht so schön, war das frühe Aufstehen, das viele Geschleppe und die zum Teil doppelte Arbeit, die wir aufgrund zu vielen Chefs (mit schlechter Kommunikation) machen mussten. Schade auch, dass mein neuer Barmanager, mit dem ich sehr gut auskam, schon wieder absteigen musste. Bin schon gespannt, wer als nächstes kommt! Was gibt's noch? Mit vielen meiner Kollegen verstehe ich mich wirklich gut und es ist echt schade, dass die ersten schon Ende des Monats absteigen werden. Wer weiß denn schon, ob die anderen auch so knorke sind. Abwarten und Tee trinken. Den habe ich zurzeit auch etwas nötig. Wie viele andere auch, hab ich mir während der Werft ne kleine Erkältung zugezogen. Mal sehen, wie lange ich das jetzt mit mir rumschleppe. Die nächsten Monate werden wir in den Kanaren unterwegs sein! Ich freu mich schon und hoffe, dass ich oft rauskomme um bisschen was von den schönen Häfen und Stränden zu sehen. Dafür habe ich ja den Job auch angenommen. Um noch die Frage aus dem Titel zu beantworten: Es ist schon ein Monat vorbei! Die ersten 30 Tage, vergingen tatsächlich wie im Flug. Ich bin schon gespannt, was mich im zweiten Monat erwartet. Hoffentlich weiterhin so viele gute Erfahrungen und gute neue Gäste! Das nächste Highlight kommt aber jedoch schon in zwei Tagen! In Lanzarote holt mich Felix ab (er macht gerade Urlaub dort) und wir verbringen den Vormittag erstmal schön am Strand. Und ihr so? Hab gehört in Deutschland fällt der erste Schnee?
Ab morgen Schluss mit lustig!
Die Tage in der Werft nähern sich dem Ende. Nachdem man noch gestern dachte, dass das alles nie fertig wird, sieht die Welt heute schon ganz anders aus. Hier und da sind die ersten Gänge wieder frei und begehbar, die Stühle neu bezogen und der Teppich neu gelegt. An dieser Stelle sei gesagt: Scheiße - ist in dem Schiff viel Teppich verlegt. Mir graut es allerdings jetzt schon die vielen Sachen, die wir von A nach B geräumt (z.B. 1000 Sonneliegen oder 800 Stühle) haben, jetzt ab morgen wieder von B nach A zu bringen. Und es wird ab morgen auch angefangen zu putzen. Hashtagkeinelust. Aber schon in vier Tagen haben wir erneut Gäste, die sich über das frisch renovierte Schiff freuen können. Im November werde ich einen Kumpel in Lanzarote und Freunde in Lissabon treffen, im Dezember eine alte Schulfreundin auf Teneriffa. Ebenfalls im Dezember kommen zwei Kollegen aus meinen Seesicherheitstraing für ihren nächsten Vertrag an Board. Es ist also einziges geboten bis zum Ende des Jahres. Ich freu mich schon! Für heute soll es das gewesen sein. Ich werde versuchen, öfter zu schreiben, aber die Zeit rennt wie verrückt. Und für Frank: ca. Trölftausend!
Ein auf und ab in der Werft....
Marseille - hier liegen wir nun also. Ganz ohne das Rauschen des Meeres und auch ohne Wasser. Wir bringen den alten Kutter auf Vordermann. Aber wie! Ca. 1200 Mitarbeiter werkeln rund um die Uhr, um das Schiff wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Fast kein Fleck an Board bleibt unberührt. Daher hieß es auch die ersten Tage abdecken und abkleben bis der Arzt kommt. Und hatte ich mich vorher noch gefragt, wie man so viele Menschen an Board koordinieren und ständig beschäftigen kann, bin ich jetzt deutlich schlauer: Es ist nicht möglich. Hatte ich am ersten Tag noch hier und da was zu tun, saß ich am zweiten Tag eigentlich den ganzen Tag auf dem Pooldeck im "Standby-Modus". Heißt soviel als das, wenn jemand Hilfe benötigt, ich und mein Team dort mit anpacken. Nur wurden alle Aufgaben gestrichen und somit auch unsere Arbeit. Hatte ich nichts dagegen. Heute allerdings hatten wir ordentlich zu tun. In Höchstgeschwindigkeit galt es alle Sonnenliegen und Stühle zu schrubben und abzuspülen. Ca. 500 Liegen und 400 Stühle haben wir heute geschafft. Morgen geht es dem Rest an den Kragen. Übermorgen hoffe ich wieder auf viel "Standby"! Es ist dennoch erstaunlich was in 10 Tagen, in denen wir hier liegen, so alles gemacht wird. Nach der Wert, geht dann auch mein erster Monat zu ende. Bisher habe ich eine gute Zeit hier, auch wenn ich manchmal manche Entscheidungen oder Anweisungen nicht ganz nachvollziehen kann und wäre selber gern in einer höheren Position, um es besser machen zu können. Hier und da werden die ersten Vorschläge angenommen und hier und da konnte ich mir mit meinen Leistungen Respekt und Freunde verschaffen. Ich bin nun nicht mehr der dumme Deutsche, der gar nix kann. Ich habe lediglich ein paar Tage Eingewöhnung benötigt. Inzwischen läuft der Hase. Was gibt es noch zu berichten? Wir - also das Bar-Team haben auf der letzten Reise so sehr gerockt, dass AIDA uns nach der Werft ein BBQ spendiert. Haben wir uns aber auch wirklich verdient! Bis dahin werden weiter Liegen geschrubbt und Marseille unsicher gemacht. Die Stadt ist soweit ganz nett, aber etwas teuer. Übermorgen soll es in großer Runde raus gehen - ich werde es sicher am nächsten Tag bereuen. Aber schlafen wird am Schiff sowieso überbewertet. Wer braucht das schon?! Es ist auch nur noch eine Woche bis ich meinen am Stück jeden Tag arbeiten Rekord aus meinen Burgerking Zeiten einstelle. Dort hab ich mal 30 Tage lang jeden Tag ordentlich Burger gewendet. Der Rekord wird sicher fallen. Zudem habe ich in den letzten Tagen mehr Stufen bestiegen, als in meinem bisherigen Leben zusammen. Ich würde das zu gern weiter ausführen, doch macht der Akku schlapp. Nicht nur der von meinem Laptop, sondern auch mein eigener. Zeit fürs Bett und ein klein wenig Erholung. Es folgen die Tage ein paar Bilder der letzten Tage und Wochen und wer noch etwas wissen möchte, kann es gerne in die Kommentare schreiben, dann machen wir aus dem nächsten Blog eine kleine Fragen - Antworten Runde! Oder eben nicht, ich werde es ja dann sehen! Ahoi!
Kurzreise - Herzlich willkommen auf dem Clubschiff!
2 Flaschen Don Perignon bitte! 300€! Danke! Bitte! Und das alle halbe Stunde - aber nicht immer nur ein Gast, sondern alle! Bierbestellungen sehen an diesen Tagen wie folgt aus: 11 Salitos! 9 Corona! 9 Bier vom Fass! Wenn jemand nur ein Bier bestellt, muss ich immer nachfragen, ob ich das wirklich richtig verstanden habe. 14 - 16 Std arbeiten wir gerade, um die durstigen Kehlen irgendwie zu stillen. In Valencia habe ich noch Marco (ein alter Schulkollege) auf ein schnelles und leckeres Bier getroffen. Gerade legen wir in Barcelona ab und es liegt nur noch ein Abend voller Stress vor uns. Dann haben wir 10 Tage ohne Gäste vor uns! Wird sicher auch ne lustige Erfahrung!
Von Familie Feuerstein und schrecklichem Seegang
Vorgestern war kein schöner Tag für mich. Aufgrund eines Sturms, konnten wir Caligari auf Sardinien nicht anfahren. Es ging also direkt weiter nach Ibiza. Aber wie! 7-9 Meter hohe Wellen spielten mit unserem 250 Meter Kutter Riesenschiffsschaukel. Hoch und runter - links und rechts. Im Bett war noch alles in Ordnung. Die ersten 10 Minuten dann im Stehen waren nicht mehr so angenehm. Es verging eine weitere Stunde, in der es mir immer schlechter ging. Ich begann meine Schicht und musste sie nach 30 Minuten wieder beenden, um mein Frühstück auf den Rückweg zu schicken. Aber ich war nicht allein. Rund die Hälfte der Crew fiel aus. Ich verbrachte ein paar Stunden auf Kabine und kämpfte mich zu Abendschicht. Ich hielt durch, auch wenn nur mit Mühe. Rund 24 Stunden lang schaukelte das Schiff unaufhörlich! Am nächsten Morgen war endlich alles wieder vorbei. In Ibiza werde ich leider nicht an Land gehen können. Es ist viel zu warm - 27 Grad. Morgen geht auch meine erste komplette Reise zu Ende. Daher sollen ein paar Gäste hier festgehalten werden. Neben schönen Namen, wie Familie Feuerstein, Kümmel oder Eggert (wir haben fast die gleiche Unterschrift), gab es auch ein paar lustige Zufälle. So bekam ich am Rande mit, das ein Gast davon erzählte, er käme aus Feucht nähe Nürnberg. Bitte was?! "Könnten Sie das nochmal wiederholen?" Herr Vogel kam also aus dem Dorf, in dem ich zur Schule gegangen bin. Franky und Co, eine Bande aus Hamburg sind jeden Abend bei mir in der Bar und dürfen nur von mir bedient werden. Gestern dann: "Darf ich mal fragen wo du her kommst?" Ein bisschen hin und her - "Du siehst aus wie ein alter Kollege vom HSV - Sven Eggers". Ja das wäre dann wohl mein Vater. Wie klein die Welt doch ist. Bin schon gespannt, wie die kommenden Touren werden. Ich warte nur darauf, dass alte Schulkollegen oder ähnlich plötzlich am Tresen stehen. Morgen ist dann schon meine zweite Woche rum und es kommt mir vor, als bin ich erst 3 Tage hier. Die Zeit verfliegt wie im Flug. Nur nicht wenn Seegang ist. Das soll es für heute erst einmal sein. Morgen sehe ich Tante Steffi samt Anhang für einen Rundgang auf dem Schiff in Mallorca. Die machen nämlich zufällig Urlaub auf der Insel. Nächsten Monat sehe ich dann einen Freund auf Lanzarote. So jetzt nochmal kurz Luft holen, umziehen und an der Poolbar schwitzen - viel zu warm ist es heute. Hatte ich das schon erwähnt? 27 Grad!
Welcher Tag ist heute?
Es ist noch schlimmer als im Studium. Ich weiß schon jetzt nicht mehr, welchen Tag wir haben. Auch wenn ich drüber nachdenke, komme ich nicht drauf. Ich muss dann auf den Plan schauen in welchem Hafen wir liegen und dann kann ich auch das Datum ablesen. Oder ich schau aufs Handy - aber das sehe ich nur immer nach meiner Schicht. Zudem gibt es auf dem Schiff keinen nervigen Montag mehr, mit dem der Start in eine neue Woche eingeläutet wird. Man arbeitet nicht mehr, um am Wochenende endlich die Füße hoch legen zu können. Man muss eh jeden Tag ran. Fluch und Segen zugleich. Aber gefühlt habe ich mich jetzt schon daran gewöhnt. Ich bekomme trotz der langen Schichten und den vielen Bierchen nach der Arbeit genug Schlaf. Heute hatte ich sogar Zeit, um mir Palermo anzusehen (Bilder folgen!). Nach gestrigen Cocktailtest, stand ich heute auch das erste Mal an der Cocktailstation während der Happy Hour. Es ging - für die erste Woche an Board nicht schlecht. Die verfluchen alkoholfreien Cocktails will ich mir einfach nicht merken. Wer bestellt sowas denn auch? Ach, fast vergessen: An dem Cocktail-Wettkampf der Nationen nahm ich auch teil. Gewonnen habe ich leider nicht, allerdings musste ich auch mit einem alkoholfreien Cocktail antreten. Unfair! Es gab trotzdem einen kurzen Auftritt im Theatrium und einen kleinen Preis. In meiner "Aida-bar" habe ich bereits treue Stammkunden, die mich jeden Abend besuchen kommen und mir hier und da mal den ein oder anderen Euro zukommen lassen. Fast wie beim Table-Dance - nur muss ich mich nicht so viel bewegen. Die Reise ist etwas ruhig zurzeit, sodass die Zeit am Tag manchmal etwas schleppend vergeht, der Abend hingegen ist schneller vorbei als man denkt. Allgemein laufen die Uhren anders als an Land. Ich hätte mir z.B. nie vorstellen können im Burgerking 12 Std jeden Tag zu arbeiten. Das wäre die Hölle gewesen. Hier hingegen ist der Tag schneller rum, als man gucken kann. Im nächsten Blog, den ich hoffentlich spätestens übermorgen schreibe, werde ich ein bisschen von meinen Gästen erzählen. Da gab es nun auch schon ein paar Highlights. Bis dahin! Ahoi!
Das Leben auf dem Schiff
Da die letzte Tage gut waren und auch nichts sonderlich Spannendes passiert ist, werde ich heute ein bisschen über das Leben an Board schreiben. Ja, wie ist es nun auf einem Schiff zu leben? Fangen wir mit dem Schlafplatz an. Der umfasst ca. 7qm. Also ca. so groß wie eure Abstellkammer zu Hause, wenn die nicht mal sogar noch größer ist. Das Bett ist allerdings groß genug - selbst für mich - und die Matratze wirklich tp. Hier wurde nicht gespart. Die Nasszelle, auch Badezimmer genannt, bietet eigentlich genug Platz - selbst für mich - und man freut sich über heißes Wasser, dass sich schon nach wengen Sekunden über einem breit macht. Ansonsten gibt es noch einen Fernseher, einen kl. Schreibtisch und einen Schrank. Was will man mehr? Hatte ich die Klimaanlage schon erwähnt? Aber was bietet das Schiff außerhalb der Kabine? Fangen wir mit dem wichigsten an: Die Crew-Bar. Hier gibt es Bier für 40 Cent, Gin Tonic für 1.50 Euro und vieles mehr zu Spottpreisen. Hier kann man sich auch mit den wichtigsten Dingen versorgen, wie Shampoo, Zahnbürste, Rasierer, etc, etc. In der Crew-Bar trifft sich, wie der Name schon verrät meist die Crew nach der Arbeit. Hier ist es also möglich auch die Jungs und Mädels aus den anderen Abteilungen kennen zu lernen. An nächster wichtiger Stelle steht für mich die Crew-Messe. Dort gibt es 4 mal am Tag (morgens, mittags, abends und nachts) diverse Spezialitäten. Mal leckerer als gestern, mal wenigr lecker als gestern, aber grundsätzlich eigentlich richtig gut. Durch die vielen verschiednen Kulturen an Board ist auch die Auswahl relativ groß. Vorteil für mich: Nachdem ich meinen Job bei Burgerking aufgegeben habe, kann ich nun endlich normal essen und habe gefühlt auch schon 5 Kg iwo in den Bars verloren. Was haben wir noch? Es gibt einen Schneider für uns und eine Wäscherei. Ein Crew-Gym und eine Crew-Sauna. Wir haben ein Deck am Ende des Schiffes nur für uns und auch vorne unter der Brücke, das sogenannte Sonnendeck, welches ausschließlich für die Crew bestimmt ist. Auch alle Gästebreiche bis auf wenige Ausnahmen können wir nutzen. Allerdings bin ich dazu noch nicht gekommen und kann hierzu noch nix sagen. Es ist aber der Wahnsinn, was man auf einem Schiff alles so machen kann. An die Arbeit gewöhnt man sich ebenfalls. 12 Stunden am Tag vergehen schneller als man denkt. Lediglich das frühe Aufstehen, wenn man mal an Land möchte, fällt noch etwas schwer. Heute z.B. war in in Split und bin daher um 9 Uhr aufgestanden, nachdem ich um 2 Uhr Feieranbend hatte. Den einen oder anderen Gähner konnte ich mir dann auf meiner ersten Schicht in der Poolbar nicht verkneifen. Jetzt sitze ich in meiner Pause gerade an diesem Beitrag, muss noch schnell zum Schneider und dann ab in die Aidabar und bis 2 weiterarbeiten. Deswegen ist hier jetzt erstmal Schluss.
Tage 4 und 5 - es geht bergauf!
Wieder liegen zwei lange Tage hinter mir. Gestern verlief alles gut. Ich hatte heute mein erstes "Sail away". Also das erste Mal auf der Arbeit, während wir den Hafen verlassen. Jedes Mal, wenn Aida den Hafen verlässt wird das gleichnamige Lied gespielt. Gänsehaut. Noch. Spätestens nach 3 Wochen dann wohl eher Kotzreiz. Aber abwarten... Heute war ich beim Doktor, der mich für groß und gesund befunden hat, alles gut also soweit. Während der Schicht, war heute nicht allzu viel los. Diese Reise ist hauptsächlich von Ü50 Leuten besucht und daher für uns Barkepper doch eher entspannt. Ich kam mit zwei älteren Herrschaften ins Gespräch, die doch tatsächlich schon ihre 48. Reise angetreten sind. Die 7. dieses Jahr. Die spinnen total! Morgen legen wir in Ravenna an. Da ich um 9.30 zur einer Besprechung muss und mein Dienst erst um 14 Uhr in der Poolbar beginnt, werde ich später wohl dann mal das Hafenstädtchen besuchen. Langsam aber sicher, scheine ich hier an Board anzukommen. Die Kollegen werden netter, die Sprache klappt besser und ich finde Bekanntschaften aus anderen Departments. Mal sehen, was die nächsten Tage passiert. Ahoi und gute Nacht!
3. Tag, Venedig und noch keine Probleme!
"Ich steige wieder ab"
Der Tag heute hat so gut abgeschlossen, wie er schlecht begonnen hat. Wobei - Poolbar war okay. Ich hatte die Möglichkeit ein paar Cocktails zu üben, da es nicht zu stressig war. Nach meiner kurzen Pause allerdings begann in der Aidabar die Hölle für mich. Happy Hour und gestresste Kollegen. Keine gute Mischung. Ich will und kann auch nicht zu sehr ins Detail gehen, aber es war keine schöne Erfahrung. Allerdings hat mich eine neue Kollegin anschließend etwas beruhigen können und ich muss mich noch bedanken, denn das hab ich heute noch nicht geschafft. Sie war bis dato die erste, die mir etwas richtig erklärt und gezeigt hat. Und dann lief es auch - und zwar richtig. Meine gefühlt 50 Grad Fieber waren verflogen und ich war in meinem Element. Nach erledigter Arbeit ging es dann auf die black and white Party. Allerdings nur für 15 min. Dann musste die Crew den Gästebereich verlassen. Hier und da ging es noch unter Deck weiter. Ich quatsche noch mit Anke aus dem Shop und liege jetzt um 03:42 im Bett. Um 11 geht es weiter. Morgen warten erneut 14 Std Arbeit auf mich.
Die erste Pool-Party, die erste Nacht an Board
Anders als erwartet. So lassen sich meine Eindrücke von meiner ersten Schicht in etwa zusammenfassen. Ich wurde zunächst in der Anytimebar begrüßt von einem anderen Deutschen (unser Barteam besteht hauptsächlich aus gut gelaunten Phillis), ebenfalls Barkeeper. Allerdings wurde ich eher ins kalte Wasser geschmissen. Welches Getränk steht wo? Wie muss ich was anrichten? Keine Ahnung. Ich hatte mir zwar zuhause und auch auf Kabine die ein oder anderen Vorgaben angesehen, nur gab es weitaus mehr bzw. andere Getränke wie dort gelistet. Aber gut. Der erste Tag eben. Es ging um 19 Uhr dann zur Poolparty. Dafür musste extra eine vollständige Bar aufgebaut werden. Also erstmal ranglotzen. Gemacht. Getan. Nach 1,5 Std stand das Ding. Heute hieß es: "Ich liebe Schlager". Es ertönen die Stimmen von Udo Jürgens und Co. Und gegen 22 Uhr war das Pooldeck dann auch voll! Die Arbeit an der Bar war eigentlich ganz ok, auch wenn ich nicht so wirklich sicher war, ob das alles so passt. Aber die Gäste schienen glücklich mit dem was ich tue. Über Bierbestellungen habe ich mich am meisten gefreut. Das kann ich! Pfloop! Pfloop! Bitte! Danke! Auch das Kassensystem wurde immer vertrauter.. Meine Karte, Bestellung, die 1. Gästekarte, die 2. Gästekarte. Irgendwie umständlich wie ich finde, aber es funktioniert und nach einiger zeit wohl auch sehr schnell. Wie die Jungs da die Karten durchziehen und die Bestellungen quasi blind eintippen. Nicht schlecht! Gegen 24 Uhr begannen wir mit dem Abbau. um 1.30 Uhr war dieser dann auch beendet. Dann ging es in zurück in die Anytimebar. Dort hieß es um 2 Uhr letzte Runde und dann putzen. Aber wie! Kein Winkel der Bar wurde ausgelassen. Und das jeden Tag - nicht schlecht! Um ca. 3 Uhr war dann Schluss und ich lag wieder auf meiner Kabine. Die erste Nacht hab ich mehr oder weniger gut geschlafen. Aber ich denke das wird noch. Heute morgen habe ich dann meine Kabine auf Vordermann gebracht, da diese doch wohl etwas vernachlässigt worden ist. Wir liegen gerade in Zadar. Ich werde es nicht schaffen, dort an Land zu gehen. Aber hoffentlich morgen dann in Split, wenn ich mich nicht täusche. Allerdings beginnt mein Tag morgen schon um 11 mit einer Besprechung. Schluss ist auch heute wieder erst gegen 2-3 Uhr. Wir werden sehen. Erinnerung an mich: Lern die Namen! Verbessere dein Philli-Englisch! Ahoi!